HSV gegen FC Augsburg: Kapitän Poulsen weiterhin verletzt

HSV gegen FC Augsburg: Kapitän Poulsen weiterhin verletzt

Am morgigen Samstag trifft der Hamburger SV im Auswärtsspiel auf den FC Augsburg. Kapitän Yussuf Poulsen wird erneut aufgrund einer Verletzung fehlen, doch Trainer Merlin Polzin setzt weiterhin auf ihn.

In der letzten Partie gegen Borussia Dortmund, die mit 1:1 endete, stand Poulsen erstmals in der Startelf. Überraschenderweise wurde er für die dänische Nationalmannschaft nominiert, musste jedoch die Reise vor dem ersten WM-Qualifikationsspiel abbrechen. Es wurde befürchtet, dass er wochenlang ausfallen könnte. Auf der Pressekonferenz betonte Polzin jedoch, dass es sich um eine „kleinere Verletzung“ handelt.

Poulsen hat bereits wieder trainiert, doch eine Langzeitprognose wollte der Cheftrainer nicht abgeben. „Wir wollen und müssen besonders aufpassen, um möglichst viel von ihm zu haben“, erklärte Polzin. Für das Spiel in Augsburg stehen ihm Ransford Königsdörffer, der gegen Dortmund sein erstes Bundesliga-Tor erzielte, sowie Robert Glatzel als Alternativen zur Verfügung.

Polzin wollte nicht verraten, wer in die Startelf rücken wird: „Wir haben noch das Training morgen, wo wir die ein oder andere Konstellation noch einmal sehen werden. Das Schöne ist, dass das Profil unserer Stürmer sehr unterschiedlich ist und wir für eine erfolgreiche Saison definitiv alle Profile benötigen. Daher haben wir den Kader entsprechend zusammengestellt.“

In dieser Saison stand Königsdörffer, abgesehen vom Spiel gegen Dortmund, stets in der Anfangsformation, während Glatzel nur kurze Einsätze hatte. Die Tendenz spricht für den Erstgenannten, der trotz einer fast 700-minütigen Torflaute aufgrund seiner hohen Laufbereitschaft und Pressingfähigkeiten das Vertrauen des Trainerteams genoss.

Neben Poulsen stehen Polzin auch Daniel Elfadli und Warmed Omari nicht zur Verfügung, die ebenfalls verletzt sind. Ansonsten kann er auf einen gut besetzten Kader zurückgreifen, da Fábio Vieira aus seiner Gelb-Rot-Sperre zurückkehrt. Ob er wieder in die Startelf rückt, ließ Polzin offen, betonte jedoch: „Er kann den Unterschied definitiv ausmachen. Das hat er in den Spielen schon gezeigt und das zeigt er permanent im Training.“

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