Joachim Löw lehnt Angebot des usbekischen Fußballverbands ab

Joachim Löw lehnt Angebot des usbekischen Fußballverbands ab

Joachim Löw hätte bei der WM 2026 Geschichte schreiben können, doch der ehemalige Bundestrainer hat überraschend abgesagt.

München – Die Möglichkeit für ein historisches Comeback war greifbar nah. Joachim Löw, der Trainer der deutschen Weltmeistermannschaft von 2014, hätte bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko auf der großen Bühne zurückkehren können. Doch dazu wird es vorerst nicht kommen – der 65-Jährige hat ein sensationelles Angebot abgelehnt.

Wie oe24 berichtet, hatte der usbekische Fußballverband dem Ex-Bundestrainer ein konkretes Angebot unterbreitet. Usbekistan, das sich erstmals in seiner Geschichte für eine Weltmeisterschaft qualifiziert hat, wollte mit Löw an der Seitenlinie für Furore sorgen. Laut Informationen der Bild war das Interesse so groß, dass sogar die usbekische Botschaft in Berlin eingeschaltet wurde.

Der in Freiburg lebende Coach beschäftigte sich mehrere Tage intensiv mit dem Angebot. Es gab konkrete Gespräche und ernsthafte Überlegungen. Usbekistan, derzeit auf Platz 55 der FIFA-Weltrangliste, hatte große Hoffnungen in eine Zusammenarbeit mit dem deutschen Erfolgscoach gesetzt. Zu einem persönlichen Treffen mit den Verbandsverantwortlichen kam es jedoch letztendlich nicht.

Löw entschied sich für eine höfliche Absage. Die Gründe für seine Entscheidung sind nicht bekannt – möglicherweise entsprach das Projekt nicht seinen Vorstellungen. Trotz der Absage bleibt Löw offen für neue Herausforderungen. Erst im vergangenen April hatte er bei Sky betont: „Grundsätzlich habe ich gesagt, möchte ich mich jetzt nicht in die Rente verabschieden, wenn es nochmal ein interessantes Angebot gibt, wo ich sage, das ist eine gute Perspektive.“

Der ehemalige DFB-Coach berichtete kürzlich von mehreren Anfragen. Nach seinem Rücktritt als Bundestrainer nach dem EM-Achtelfinal-Aus 2021 ist er noch nicht an die Seitenlinie zurückgekehrt. Zuletzt soll auch ein Klub aus den USA beim ehemaligen DFB-Coach angefragt haben. Ob sich bis zur WM 2026 noch eine passende Gelegenheit ergibt, bleibt abzuwarten.

Topics

Related news