Julia Simic wünscht sich Schottland als Gegner für Deutschland

Julia Simic wünscht sich Schottland als Gegner für Deutschland

Eine sportliche Herausforderung und eine einzigartige Atmosphäre: Julia Simic hat einen klaren Wunschgegner für die deutsche Nationalmannschaft – und dieser kommt mit Dudelsack und Bierbecher.

München – Dank eines Last-Minute-Siegs über die Elfenbeinküste steht die deutsche Nationalmannschaft seit der vergangenen Nacht nicht nur sicher im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft in Nordamerika, sondern hat nach dem Remis der anderen beiden Gruppengegner – Ecuador und Curacao – auch den Gruppensieg in Gruppe E sicher.

Obwohl es für Deutschland am letzten Spieltag der Vorrunde tabellarisch um nichts mehr geht, gilt es gegen Ecuador, im Flow zu bleiben und das Selbstvertrauen vor der K.-o.-Phase weiter zu stärken. Gleichzeitig kann bereits ein vorsichtiger Blick auf mögliche Gegner in der Endrunde geworfen werden.

Im Sechzehntelfinale wird Deutschland auf einen der Gruppendritten treffen, da die besten acht Drittplatzierten die K.-o.-Phase erreichen. Aktuell kommen dafür noch viele Mannschaften in Frage. Julia Simic, ehemalige DFB-Spielerin, TV-Expertin und Co-Trainerin der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft, hat jedoch einen klaren Wunschgegner für das deutsche Team – und dieser hängt weniger von Taktik ab, sondern vielmehr von Feierlaune, Lautstärke und einer besonderen Fankultur.

In der Sendung „Die WM-WG“ von Absolut Fussball (powered by IPPEN.MEDIA) erinnert sie sich an die Heim-EM vor zwei Jahren: „Schottland war ein toller Gegner, weil sie einfach großartige Fans haben.“ 2024 eröffnete das DFB-Team das Turnier mit einem beeindruckenden 6:0-Sieg über die Schotten. Ein Rematch bei der Weltmeisterschaft würde Simic sehr begrüßen.

„Nicht weil sie leicht zu schlagen sind, ganz im Gegenteil. Das ist eine starke Mannschaft mit einigen herausragenden Einzelspielern“, betont sie. Trotz des jüngsten Sieges sei Schottland eine ernsthafte Herausforderung. Doch die Tartan Army hat es der 27-Jährigen angetan. „Wenn ich einen Wunschgegner hätte, würde ich die Schotten wählen, einfach weil es so schön ist, mit ihnen zu feiern, weil es so friedlich ist und weil sie dem Turnier so guttun“, sagt Simic.

Mit einem Schmunzeln verweist sie auf Berichte aus der vergangenen Woche, in denen erwähnt wurde, dass die schottischen Fans „Boston komplett leer getrunken“ hätten, wie Simic es formuliert. In mehreren Pubs soll aufgrund des Ansturms der Tartan Army zum ersten Gruppenspieltag gegen Haiti das Bier ausgegangen sein. „Ich denke, das sind einfach großartige Menschen“, fasst sie zusammen. Ob das DFB-Team letztendlich tatsächlich auf die Schotten trifft, bleibt abzuwarten.

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