Julian Weigl von Borussia Mönchengladbach für Gespräche freigestellt

Julian Weigl von Borussia Mönchengladbach für Gespräche freigestellt

Borussia Mönchengladbach startete in die Bundesliga ohne Mittelfeldspieler Julian Weigl, dessen möglicher Abschied nun im Raum steht.

In der ersten Bundesliga-Partie gegen den HSV war Weigl nicht im Kader. Laut Geschäftsführer Roland Virkus wurde der 28-Jährige für Gespräche mit potenziellen Interessenten freigestellt. Diese Entscheidung hat Spekulationen über einen möglichen Wechsel weiter angeheizt.

Virkus äußerte sich bereits einen Tag zuvor zu Weigls Situation und erklärte: „Er hat uns gebeten, dass er für Gespräche freigestellt wird. Wir sind auch in Gesprächen, das ist so. Aber das bedeutet nicht, dass er nicht zurückkehren kann, falls diese Gespräche scheitern.“ Damit ließ der Geschäftsführer die Möglichkeit einer Rückkehr Weigls offen.

Des Weiteren betonte Virkus: „Letztendlich liegt der Fokus heute auf dem Spiel, und Julian hat uns darum gebeten. Er ist professionell, aber es war ihm wichtig, mit den Klubs sprechen zu können.“ In den letzten Wochen gab es vermehrt Spekulationen über einen möglichen Abschied des 29-Jährigen.

Nach dem Pokalspiel gegen Atlas Delmenhorst (3:2) berichteten Medien bereits über das Interesse des saudischen Erstligisten Al-Shabab. Weigl ist bis 2028 an Gladbach gebunden, und die Fohlen könnten bei einem Verkauf eine Ablösesumme in Höhe seines Marktwertes von etwa sechs Millionen Euro anstreben. Ein Transfer würde zudem den Vorteil mit sich bringen, dass Gladbach die Gehaltskosten eines Topverdieners einsparen könnte.

Ob es tatsächlich zu einem Wechsel kommt, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Virkus ließ eine Hintertür offen. Für Gladbach bleibt die Situation spannend: Sportlich bedeutet Weigls Abwesenheit kurzfristig einen Verlust im Mittelfeld, finanziell könnte der Transfer jedoch Spielraum für neue Verpflichtungen schaffen.

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