Jürgen Klopp und die Nationaltrainer-Gerüchte vor der WM

Jürgen Klopp und die Nationaltrainer-Gerüchte vor der WM

Jürgen Klopp wird immer wieder als möglicher Nationaltrainer Deutschlands gehandelt. Vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft sorgte er für Aufsehen mit einer überraschenden Bemerkung.

In Mexiko-Stadt war die Stimmung zum WM-Start bereits aufgeheizt. Dies lag nicht nur am Spiel zwischen Mexiko und Südafrika, sondern auch an der Vorberichterstattung bei MagentaTV. Hier traten Jürgen Klopp und Thomas Müller als gesprächige Gäste auf, die Moderator Johannes B. Kerner vor einige Herausforderungen stellten.

Während einer Anekdote über Schafkopf rückte schließlich das Sportliche in den Vordergrund. Ein zentrales Thema war die DFB-Aufstellung während der Weltmeisterschaft. Nach einem lebhaften Austausch über mögliche Startelf-Varianten konnte sich der ehemalige BVB-Trainer nicht verkneifen, eine humorvolle Bemerkung in Richtung Julian Nagelsmann zu machen.

Obwohl es wahrscheinlich nicht ganz ernst gemeint war, kam Klopps Aussage überraschend. In Bezug auf die Aufstellungswünsche von Thomas Müller sagte er: „Völlig überraschend hält Thomas Müller nicht mit seiner Meinung hinterm Berg. Und zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf, noch. Noch.“ Klopps wiederholtes „noch“ sorgte sofort für eine amüsierte Reaktion von Müller.

Weder Müller noch Kerner konnten sich das erstaunte Lachen verkneifen, besonders da Klopp in der Vergangenheit häufig mit dem Posten des deutschen Nationaltrainers in Verbindung gebracht wurde. Müller nutzte die Gelegenheit für eine Erwiderung: „Kloppo, es ist erst Juni, du bist schon im September.“ Hat sich Klopp hier also, ob scherzhaft oder ernsthaft, für die Nachfolge Nagelsmanns positioniert?

Vor dem ersten WM-Spiel des DFB-Teams wäre es verfrüht, über die Zukunft von Julian Nagelsmann zu spekulieren. Dennoch ist es nicht unrealistisch, dass das Thema nach dem Turnier erneut zur Sprache kommen könnte. Dann könnte man Klopps humorvolle Bemerkung zum WM-Beginn in einem ganz anderen Licht betrachten.

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