Karim Adeyemi in der Diskussion: Vertrag und Formkrise beim BVB

Karim Adeyemi in der Diskussion: Vertrag und Formkrise beim BVB

Karim Adeyemi befindet sich derzeit in einer leichten Formkrise beim Borussia Dortmund, während gleichzeitig Gespräche über seinen Vertrag aufkommen. Berichten zufolge hat ein Top-Klub Interesse angemeldet.

Aktuell ist Adeyemi mit der deutschen Nationalmannschaft beschäftigt. Der Rechtsaußen wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die WM-Qualifikationsspiele gegen Luxemburg und die Slowakei nominiert, obwohl er im Trikot des BVB sportlich schwächelt. Seit dem fünften Bundesliga-Spieltag gegen Mainz wartet der 23-Jährige auf einen Treffer.

Zuletzt konnte sich Adeyemi am 1. Oktober in der Champions League im Heimspiel gegen Athletic Bilbao mit einem Assist auszeichnen. Seitdem blieben weitere Scorerpunkte aus. Laut Informationen der Bild-Zeitung soll die Beziehung zwischen Adeyemi und Trainer Niko Kovac angespannt sein, da Adeyemi Frustration zeigt und unzufrieden wirkt.

Intern sorgt die Situation um Adeyemi beim BVB zunehmend für Diskussionen. Der Angreifer hat einen Vertrag bis 2027, knüpft jedoch eine vorzeitige Verlängerung an die Bedingung einer Ausstiegsklausel. Da die Dortmunder Verantwortlichen solche Klauseln grundsätzlich vermeiden, wird diese Forderung kritisch betrachtet.

Den Berichten zufolge scheint eine Exit-Option für Adeyemi jedoch nicht vollständig ausgeschlossen zu sein. Diese müsste bei mindestens 80 Millionen Euro liegen, eine Summe, die für viele englische Vereine eher unproblematisch ist. Laut Bild hat Manchester United bereits Interesse bekundet.

Demnach gab es Gespräche zwischen den Red Devils und Adeyemis neuem Berater Jorge Mendes. Mendes, der bis 2023 die Interessen von Cristiano Ronaldo vertrat, verfügt über enge Verbindungen nach Manchester. Er betreut bei Manchester United auch die Spieler Leny Yoro und Manuel Ugarte.

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