Kenan Yildiz: Vom FC Bayern zu Juventus Turin - Ein Aufstieg mit Kritik

Kenan Yildiz: Vom FC Bayern zu Juventus Turin - Ein Aufstieg mit Kritik

München – Kenan Yildiz, einst als größtes Talent des FC Bayern gefeiert, sorgt nun in Europa für Aufsehen. Nachdem er zwischen 2012 und 2022 für den deutschen Rekordmeister spielte, wechselte der gebürtige Regensburger im Sommer 2022 zu Juventus Turin. Der türkische Nationalspieler, der 26 Länderspiele absolviert hat, hat sich in Italien durchgesetzt und gehört mittlerweile zur Stammelf des Teams. Sein Marktwert wird auf beeindruckende 75 Millionen Euro geschätzt.

Mit nur 20 Jahren zählt Yildiz bei Juventus bereits zu den Führungsspielern. Ob der FC Bayern über seinen Abgang nachtrauert, bleibt fraglich. In einem Interview mit der Corriere dello Sport äußerte sich der Juve-Star kritisch über seinen ehemaligen Verein.

Obwohl mehrere Spitzenklubs an ihm interessiert sein sollen, hat Yildiz seinen Vertrag in Turin bis 2030 verlängert. Es scheint, als sei Juventus sein Herzensverein, in dem er sich rundum wohlfühlt. Yildiz betont, dass ihm in Turin vollstes Vertrauen entgegengebracht wird, was er beim FC Bayern vermisst hat.

„Ich bin seit vier Jahren hier, und mir wurde immer großes Vertrauen entgegengebracht, etwas, das mir beim FC Bayern gefehlt hat. Ich war elf Jahre dort und habe nie ihr Vertrauen gespürt; es gab immer jemanden, der besser war als ich. Deshalb fiel es mir leicht, ja, es war sogar selbstverständlich, zu gehen“, so Yildiz. Seine Worte für den Verein, der ihn einst ausgebildet hat, sind alles andere als warmherzig.

Nach seinem Wechsel gab es Gerüchte über finanzielle Forderungen von Seiten Yildiz'. Doch er stellt klar, dass es nicht das Geld war, das ihn zu einem Wechsel bewegt hat: „Ich habe nie für Geld gespielt, sondern um mich zu verbessern. Geld war für mich immer eine Nebensache. Meine Familie kümmert sich um diesen Teil.“

Eine Rückkehr zum FC Bayern scheint für Yildiz momentan ausgeschlossen. In Turin läuft es für ihn sportlich gut, auch wenn die großen Erfolge noch ausbleiben. In dieser Hinsicht hat der FC Bayern dem italienischen Rekordmeister derzeit einiges voraus.

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