Kimmich warnt vor Ivorischem Star Diomande vor dem Spiel gegen die Elfenbeinküste
Joshua Kimmich hat vor dem bevorstehenden Spiel gegen die Elfenbeinküste auf die Gefahren eines Bundesliga-Stars hingewiesen. Besonders eine Fähigkeit des Ivorers bereitet dem Kapitän der deutschen Nationalmannschaft Sorgen.
Winston-Salem – Joshua Kimmich ist bekannt für seinen Ehrgeiz. Daher war es nur passend, dass der Kapitän der Nationalelf nach dem 7:1-Sieg im WM-Auftakt gegen Curacao nicht mit dem Ergebnis zufrieden war und auch nach diesem Kantersieg noch Verbesserungspotenziale sah: „Wir haben nach dem Gegentor ein bisschen gestruggelt“, kritisierte Kimmich – und er hatte damit recht.
Obwohl seine Mannschaft die Partie letztlich souverän für sich entschied, hätten stärkere Gegner die Lücken in der deutschen Defensive konsequenter ausnutzen können. Ein solcher Gegner steht nun am Samstag bevor. Die Elfenbeinküste stellt ein ganz anderes Kaliber dar als Curacao, zeichnet sich durch ein starkes Umschaltspiel aus und hat mit Yan Diomande einen absoluten Topstar in ihren Reihen!
Der Spieler von RB Leipzig ist einer der Aufsteiger dieser Bundesligasaison und wurde bereits im Auftaktspiel gegen Ecuador (1:0) als Spieler des Spiels ausgezeichnet. Entsprechend groß ist der Respekt der DFB-Abwehr: „Vor einem Jahr kannte ihn kaum jemand. Er hat eine herausragende Saison gespielt, obwohl RB einige Probleme hatte“, erklärte Kimmich über den Tempo-Dribbler, der ihn an einen ehemaligen Teamkollegen erinnert.
„Sein Dribbling ist außergewöhnlich, es erinnert ein wenig an Kingsley Coman beim FC Bayern früher, mit seinem Start-Stopp-Dribbling. Er hat ein enormes Tempo.“ Dieses Tempo spielt Diomande vor allem über die rechte Seite aus. Dort trifft er mit Nathaniel Brown jedoch auf einen ebenso schnellen Gegenspieler. Dennoch betonte Kimmich, dass man sich nicht nur auf Diomande konzentrieren dürfe.
„Es gibt auch noch andere gute Spieler, auf die wir uns vorbereiten müssen.“ Dazu zählen unter anderem Nicolas Pepe, Bazaoumana Touré und Elye Wahi. Alle zeichnen sich durch ihr außergewöhnliches Tempo aus und lauern auf die Räume hinter Deutschlands hoch aufgeschobener Abwehrkette.
Kimmich schärft daher vor dem zweiten Gruppenspiel gegen die Ivorer die Sinne: „Wir müssen die Konterspieler kontrollieren. Das wird gegen die Elfenbeinküste wichtig sein“, sagte der Rechtsverteidiger. „Wenn du den Raum mit 50 bis 60 Metern hinter dir verteidigen musst, kann es schnell schwierig werden, wenn du unkonzentriert bist. Deshalb müssen wir die Situationen vorher lösen.“