Ko Itakura könnte Borussia Mönchengladbach verlassen
Es ist kein Geheimnis mehr, dass Ko Itakura Borussia Mönchengladbach voraussichtlich verlassen wird. Die Fohlen haben sich in den Verhandlungen in eine stärkere Position gebracht.
Aktuellen Berichten zufolge scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis Itakura den Verein verlässt. Mehrere Clubs haben Interesse bekundet, und da sein Vertrag bis 2026 läuft, unterliegen die Gladbacher einem gewissen Druck. Sollte Itakura bleiben, könnte er möglicherweise ablösefrei abwandern, was unbedingt vermieden werden soll.
Bereits seit Monaten ist bekannt, dass Itakura seinen Vertrag nicht verlängern wird. Die einzige Möglichkeit für Gladbach wäre, wenn er bleibt und dem Verein in einem Jahr eine Ablösesumme bescheren möchte. Es ist daher vorteilhaft für Gladbach, dass Ajax Amsterdam, Feyenoord Rotterdam und Eintracht Frankfurt Interesse zeigen.
Übereinstimmenden Meldungen zufolge haben Itakura und Ajax bereits eine Einigung erzielt. Nach dem Transfer von Jorrel Hato zu Chelsea für über 40 Millionen Euro hat der niederländische Spitzenclub auch finanziell die Mittel, um Itakura zu verpflichten. Allerdings liegen die Vorstellungen bezüglich der Ablösesumme zwischen Ajax und Borussia noch weit auseinander, wie Sky Sport am Montag berichtete.
Das erste Angebot von Gladbach wurde abgelehnt, und die Forderungen wurden auf zehn Millionen Euro plus Boni festgelegt, was die verbesserte Verhandlungsposition des Klubs unterstreicht. Während Itakura im Mai und Juni als einziger Hoffnungsträger für einen Transfer galt, hat sich die Situation im Juli verändert, als Alassane Pléa den Verein verließ.
PSV Eindhoven, die ursprünglich an Itakura interessiert waren, verpflichteten den 32-jährigen Franzosen für eine Ablösesumme im mittleren einstelligen Millionenbereich. In der Folge konnte Gladbach Shuto Machino verpflichten, der bereits seit mehreren Monaten auf der Liste stand.
Parallel zum Abgang von Pléa wurde auch klar, dass Tomàš Čvančara eine Leihe zu Antalyaspor anstrebt, was den Weg für die Verpflichtung von Haris Tabaković ebnete. Nun hat Gladbach einen Ersatz für Tim Kleindienst und einen Stürmer, der um Kleindienst herum spielen kann, obwohl Itakura weiterhin im Kader ist.
Diese Situation verschafft Gladbach eine angenehmere Verhandlungsposition. Die Kaderplanung ist bereits fortgeschritten, und der größte Druck ist weg. Der Klub kann es sich daher leisten, um die Ablösesumme für Itakura zu verhandeln, ohne unter dem aus Vereinssicht angemessenen Wert verkaufen zu müssen, um auf dem Transfermarkt voranzukommen.
Dennoch gibt es im Kader noch offene Baustellen. Ein linker Flügelspieler wird gesucht, da es seit der Ankunft von Robin Hack im Sommer 2023 keine adäquate Alternative gibt. Nathan Ngoumou fühlt sich auf der rechten Seite wohler und muss nach einem Achillessehnenriss noch eine Weile pausieren.
Wenn dann noch Mittel zur Verfügung stehen, könnte ein Abwehrspieler verpflichtet werden. Laut Fabrizio Romano hat der VfL bei Legia Warschau wegen Jan Ziolkowski vorgefühlt, der jedoch voraussichtlich zur AS Rom wechseln wird. Ein neuer Spieler für das Zentrum würde bedeuten, dass Kevin Diks als Rechtsverteidiger eingeplant wird, was möglicherweise zu Nachteilen für Joe Scally führen könnte.