Laura Wontorra äußert Bedenken zum DFB-Quartier bei der WM 2026
Laura Wontorra hat das WM-Quartier des DFB besucht und äußert nach ihrem Aufenthalt in North Carolina Bedenken zu einem bestimmten Thema.
Winston-Salem – Als Laura Wontorra das weitläufige Gelände des „Graylyn Estate“ betrat, dürfte ihr erster Eindruck von idyllischer Ruhe geprägt gewesen sein. Das riesige Areal, das kommenden Sommer die deutsche Nationalmannschaft während der WM 2026 beherbergen wird, bietet neben drei Fußballplätzen und einer Tennisanlage zahlreiche Grünflächen.
Doch je länger die WM-Moderatorin für die Magenta-Dokureihe „Wontorras World Cup – Vater. Tochter. WM.“ in Winston-Salem unterwegs war, desto stärker wuchs bei ihr offenbar das Gefühl der Sorge. Besonders die abgelegene Lage des deutschen WM-Quartiers lässt sie zweifeln, ob diese Abgeschiedenheit nicht letztendlich das Teamklima und die Dynamik gefährden könnte.
„Wir bringen viele tolle Eindrücke mit, auch vom DFB-Quartier, das in North Carolina sehr abgeschottet ist“, erklärte sie gegenüber der Bild. „Das ist das Einzige, was ich ein wenig hinterfragen würde, ob da nicht vielleicht doch der Lagerkoller entstehen kann.“ Ein valider Punkt?
Obwohl die idyllische und abgelegene Lage zahlreiche Rückzugsorte für die DFB-Stars bietet, sind die Freizeitmöglichkeiten in der Umgebung des vor rund 100 Jahren errichteten neo-normannischen Anwesens begrenzt – ein Aspekt, der bei einem potenziell langen Turnierverlauf von Bedeutung sein könnte.
Bundestrainer Julian Nagelsmann sieht die Situation pragmatischer. Er hat das Quartier mehrfach besucht und betont in einer DFB-Mitteilung, dass die Nähe zu den Trainingsplätzen bei der Auswahl „ein entscheidender Faktor“ war. Auch der gut erreichbare Flughafen wird die Reisen zu den Vorrundenspielen in Houston, Toronto und New York erleichtern. Deutschland startet am 14. Juni gegen Curaçao in die WM, gefolgt von Begegnungen mit der Elfenbeinküste und Ecuador.
„Es ist eine wunderschöne Anlage“, zeigte sich auch Wontorra begeistert von dem zukünftigen WM-Quartier des DFB-Teams. „Wir haben viel über die Geschichte dort gelernt, auch die Trainingsmöglichkeiten an der Wake Forest University sind wirklich toll. Der Rasen wird noch einmal neu gebaut und alles wird neu verlegt.“ Dennoch bleibt sie dabei: „Es ist eben sehr weit abgelegen. Vielleicht müssen die Jungs sich überlegen, wie viele PlayStation-Stationen sie mitnehmen, damit keine Langeweile aufkommt.“