Leverkusen zeigt Interesse an Manuel Akanji
Nach seiner Zeit beim BVB scheint es für den ehemaligen Bundesliga-Profi Manuel Akanji, der möglicherweise zu einem anderen Verein in die Bundesliga zurückkehrt, spannend zu werden.
Leverkusen – In der Bundesliga ist zurzeit kaum ein Team so aktiv auf dem Transfermarkt wie Bayer Leverkusen. Der Deutsche Meister von 2024 nutzt die Einnahmen aus dem Verkauf von Florian Wirtz an den FC Liverpool, um den aktuellen Kader zu verstärken. Laut Berichten ist die Werkself an Manuel Akanji, einem ehemaligen Spieler von Borussia Dortmund, interessiert.
Der Transfer-Journalist Fabrizio Romano berichtet, dass Leverkusen Akanji für die Innenverteidigung auf die Shortlist gesetzt hat. Der Spieler von Manchester City könnte die Position von Piero Hincapie übernehmen, der Berichten zufolge kurz vor einem Wechsel in die Premier League steht.
Demnach hat sich Hincapie bereits mit dem FC Arsenal geeinigt, der nun in Verhandlungen mit Leverkusen eintreten möchte. Die Gunners planen offenbar ein erstes Angebot, das wahrscheinlich aus einer Leihe mit einer Kaufpflicht bestehen wird. Sollte dieser Deal bald zustande kommen, könnte das Werben von Bayer um Akanji intensiviert werden.
Die Zeit drängt jedoch für Simon Rolfes und sein Team. Akanji steht bei Manchester City derzeit nicht im Fokus und war in den ersten beiden Spielen nicht im Einsatz. Ein Abgang scheint wahrscheinlich, und Manchester City soll bereits mit Galatasaray Istanbul über einen Transfer zu einer Ablösesumme von rund 17,5 Millionen Euro verhandeln. Die Zustimmung von Akanji steht jedoch noch aus.
Mit dem 30-Jährigen würde Leverkusen nicht nur internationale Erfahrung gewinnen, sondern auch einen Spieler mit Bundesliga-Vergangenheit verpflichten. Zwischen 2018 und 2022 bestritt Akanji insgesamt 158 Pflichtspiele für Borussia Dortmund.
Akanjis Vertrag bei Manchester City läuft noch bis 2027, sein Marktwert wird auf 28 Millionen Euro geschätzt. Zudem könnte ein weiterer ernstzunehmender Konkurrent hinzukommen: Laut BBC hat auch Crystal Palace, unter der Leitung des ehemaligen Bundesliga-Trainers Oliver Glasner, ein Auge auf den Abwehrspieler geworfen.