Lucas Scholl: Ein verpasster Wechsel zum BVB

Lucas Scholl: Ein verpasster Wechsel zum BVB

Der Sohn einer Bayern-Legende, Lucas Scholl, hätte vor einigen Jahren fast beim BVB gespielt, wie er nun selbst bestätigt.

Dortmund – In seiner Jugend galt Lucas Scholl als großes Fußball-Talent. Der Sohn des FC-Bayern-Idols Mehmet Scholl schien die besonderen Gene seines Vaters geerbt zu haben und wurde von vielen als potenzieller Nachfolger im deutschen Rekordmeister-Team angesehen. Doch die Realität verlief anders.

Während Lucas in den Jugendmannschaften des FCB zu den vielversprechendsten Talenten zählte, stellte sich beim Übergang in den Profibereich heraus, dass der Weg alles andere als einfach sein würde. Nach zwei Jahren in der Reservemannschaft der Bayern wechselte er schließlich zu Wacker Nordhausen, anstatt den Sprung in den Profikader zu schaffen.

In dieser Zeit trainierte Pep Guardiola Lucas immer wieder mit den Profis. Auf dem Papier wurde der Nachwuchsspieler in der Saison 2014/15 sogar Deutscher Meister, doch eine Spielminute in der ersten Mannschaft blieb ihm verwehrt. Besonders schmerzhaft für den gebürtigen Münchner, der in seiner Jugend alles auf eine Karriere beim FCB gesetzt hatte.

Während er im Nachwuchsbereich für seine Profikarriere kämpfte, erhielt Scholl ein Angebot von Bayern-Rivalen Borussia Dortmund, wie er kürzlich im YouTube-Format "Einfach Fussball" erklärte. Er lehnte jedoch ab, mit dem Traum einer großen Laufbahn in München im Hinterkopf. Heute bereut Scholl diese Entscheidung: „Ich hatte damals ein Angebot von Dortmund, das hätte ich annehmen müssen.“

In der Folge fand sich der heute 29-Jährige weder bei Bayern noch beim BVB oder in einer anderen Bundesliga-Mannschaft wieder. Nach seiner Zeit in Nordhausen ging es für Scholl zunächst zum VfR Garching und anschließend nach Österreich zum SV Horn. Seit 2022 spielt der Mittelfeldspieler bei Wacker Innsbruck in der dritten österreichischen Liga, wo seine aktive Karriere offenbar dem Ende entgegengeht.

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