Manuel Neuer: Eine Rückkehr ins Nationalteam und die Zukunft beim FC Bayern

Manuel Neuer: Eine Rückkehr ins Nationalteam und die Zukunft beim FC Bayern

Manuel Neuer ist auch im Alter von 39 Jahren eine unverzichtbare Größe im Tor des FC Bayern München. Die Diskussion über eine mögliche Rückkehr ins Nationalteam hält weiterhin an.

Felix Magath, ein ehemaliger Trainer Neuers, hat sich nun zu Wort gemeldet. Von 2009 bis 2011 trainierte Magath Neuer bei Schalke, wo sie 2010 gemeinsam Vizemeister wurden. Der 72-Jährige glaubt nicht, dass die Karriere des Weltmeisters bereits im nächsten Sommer enden wird. „Ich vermute, dass sich eine Verlängerung bei Bayern ganz natürlich ergeben würde, sollte Manuel seine aktive Karriere fortsetzen wollen. Ich sehe nämlich keinen besseren Torwart als ihn“, erklärte die Trainer-Ikone in einem Gespräch mit der Bild-Zeitung.

Falls Neuer seine Karriere doch beenden sollte, sieht Magath seinen ehemaligen Verein jedoch gut aufgestellt: „Wenn Manuel irgendwann aufhören sollte, wäre ja schon Jonas Urbig da. Seine Verpflichtung war strategisch klug. Jetzt bleibt nur die Herausforderung, dass er sich hinter Manuel weiter gut entwickelt.“

Magath befürwortet eine Rückkehr Neuers ins Tor der Nationalmannschaft. „Oliver Baumann hat es im DFB-Tor zuletzt gut gemacht, und wir haben auch sonst einige gute Keeper in Deutschland“, sagte der aktuelle Sportvorstand von Viktoria Aschaffenburg. „Aber das Niveau der Top-Nationen ist so eng beieinander, dass bei einer WM jeder Prozentpunkt an Qualität entscheidend sein kann. Und die meiste Qualität hat unter den deutschen Torhütern nach wie vor Manuel. Er ist nicht nur fußballerisch der Beste, sondern bringt auch eine unvergleichliche Mentalität mit.“

„Wenn Manuel sich zur Verfügung stellen sollte, würde ich auf seine Qualitäten als Torwart und Persönlichkeit zurückgreifen. Ob das möglich ist, wissen nur der Bundestrainer und Manuel selbst“, fügte Magath hinzu, der gerne an die gemeinsame Zeit auf Schalke zurückdenkt: „Damals ist Manuel schon bei Ausdauerläufen immer vorneweg gelaufen – das war für einen jungen Torwart außergewöhnlich und zeigt, wie akribisch er schon immer gearbeitet hat.“

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