Marco Reus kehrt als Experte nach Dortmund zurück

Marco Reus kehrt als Experte nach Dortmund zurück

Fans von Borussia Dortmund dürfen sich auf ein Wiedersehen mit Marco Reus freuen. Der ehemalige Kapitän wird Berichten zufolge als Experte für den Streamingdienst DAZN bei der Champions-League-Partie gegen den FK Bodø/Glimt aus Norwegen in Dortmund auftreten.

Das Spiel findet am kommenden Mittwoch statt und markiert den Abschluss des Fußballjahres 2025 für den BVB in der Champions League. Viele Anhänger sind erleichtert, dass ihre Mannschaft nicht auswärts gegen den Underdog antreten muss, da Bodø nördlich des Polarkreises liegt und im Aspmyra-Stadion Kunstrasen verlegt ist.

Im heimischen Signal Iduna Park sind die BVB-Stars klar favorisiert, insbesondere mit der prominenten Unterstützung von Reus. Der ehemalige Kapitän verabschiedete sich 2024 nach zwölf Jahren und 429 Einsätzen in Schwarzgelb nach dem verlorenen Champions-League-Finale gegen Real Madrid im Wembley-Stadion. Seither spielt er für die LA Galaxy in der nordamerikanischen MLS, wo er sein Meisterschaftstrauma im ersten Anlauf überwinden konnte.

Die aktuelle Saison verlief jedoch enttäuschend für den Klub aus Los Angeles, der die Playoffs verpasste. Das Finale um den MLS Cup zwischen Inter Miami, angeführt von Lionel Messi, und den Vancouver Whitecaps, bei denen Thomas Müller spielt, findet am Samstagabend deutscher Zeit statt und wird für Abonnenten von Apple TV übertragen.

Reus wird am Mittwoch gemeinsam mit Moderatorin Christina Rann und Experte Sebastian Kneißl vor und nach dem Spiel zu sehen sein. Dabei könnte er auch in Interviews mit ehemaligen Weggefährten, wie Sportdirektor Sebastian Kehl, zu Wort kommen.

Ob der Ex-Nationalspieler dabei so kritisch sein wird wie Mats Hummels? Der Weltmeister von 2014 sorgte zuletzt mit seiner Analyse vor dem 4:0-Sieg des BVB gegen den FC Villarreal für Aufsehen. Hummels erklärte: „Man hat das Gefühl, man sieht eine stabile Mannschaft, die die Basics auf den Platz bringt. Aber das ist im Negativen auch alles, was man sieht“, und stellte die Qualität des Kaders in Frage.

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