Mario Götze blickt optimistisch auf die kommende Saison mit Eintracht Frankfurt

Mario Götze blickt optimistisch auf die kommende Saison mit Eintracht Frankfurt

Die vergangene Saison verlief für Mario Götze enttäuschend, sowohl im Hinblick auf seine Leistung mit Eintracht Frankfurt als auch persönlich. Die Rückkehr von Adi Hütter als Cheftrainer kommt ihm daher sehr gelegen.

Frankfurt/New York – Die WM 2026 ist in vollem Gange, und Mario Götze ist mittendrin, auch wenn der frühere deutsche WM-Held nicht mehr als Nationalspieler vor Ort im „German House of Soccer“ in New York ist. Stattdessen nutzt Götze die Gelegenheit, um Familienzeit mit dem Besuch von WM-Spielen und beruflichen Terminen zu verbinden. Zudem richtet er seinen Blick bereits auf die kommende Saison, obwohl die Enttäuschungen der letzten Spielzeit mit Eintracht Frankfurt noch nachwirken.

„Wir haben es nicht geschafft – als Mannschaft und auch ich persönlich – das Maximale herauszuholen“, betonte der 34-Jährige im Gespräch mit EintrachtTV. Besonders in der zweiten Saisonhälfte habe es an den entscheidenden Tugenden gefehlt. „Wir sind gut gestartet, aber zum Ende hin fehlten uns die Konstanz und die nötige Gier, um dies in entsprechende Ergebnisse umzumünzen.“

Diese Situation soll sich nun ändern, vor allem dank der Rückkehr von Cheftrainer Adi Hütter, der frischen Wind zu den Adlern bringt. Obwohl Götze und Hütter sich noch nicht persönlich kennen, war das erste Telefonat vielversprechend. „Ich habe mit Adi telefoniert. Wir hatten ein gutes Gespräch. Er macht einen sehr guten Eindruck. Ich glaube, das passt sehr gut“, schwärmte der Mittelfeldspieler. „Auch Timmy Chandler hat sehr positiv über ihn berichtet.“

Für Götze selbst beginnt mit dem Trainingsauftakt am 11. Juli eine Art Neustart. Unter dem ehemaligen Trainer Albert Riera stand der Weltmeister von 2014 nur selten in der Startelf und war gegen Mainz 05 nicht einmal im Kader. In insgesamt 29 Pflichtspielen verbuchte Götze, der seinen Vertrag bei der Eintracht bis 2028 verlängerte, lediglich zwei Vorlagen.

Die Grundlagen für eine bessere Saison will der Rechtsfuß im Trainingslager am Chiemsee legen. Zuletzt hatte Götze häufig mit Verletzungen zu kämpfen, doch jetzt ist der Routinier fit und gut erholt. „Ich fühle mich gut“, bestätigte er. Da sich die SGE nicht für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert hat, entfällt zudem die Dreifachbelastung. „Ich bin keine 20 mehr, da ist Regeneration das A und O.“ Mit einem hochmotivierten Götze soll es in Frankfurt also wieder aufwärtsgehen.

Topics

Related news