Markus Krösche bleibt Sportvorstand bei Eintracht Frankfurt
Bei Eintracht Frankfurt ist die sportliche Situation wieder stabil. Dennoch halten sich die Spekulationen um einen möglichen Abschied von Markus Krösche hartnäckig.
Frankfurt – Seit Sommer 2021 ist Markus Krösche als Sportvorstand bei Eintracht Frankfurt tätig. Unter seiner Leitung hat sich die Mannschaft als eines der Top-Teams der Bundesliga etabliert und 2022 die Europa League gewonnen. Krösche ist ein gefragter Mann, und die Gerüchte über seine Abkehr von Frankfurt nehmen nicht ab. Im aktuellen Sportstudio versuchte er, diesen Spekulationen entgegenzuwirken.
„Ich bin kein Typ, der die nächsten Schritte plant. Ich lebe im Hier und Jetzt und bin sehr gerne bei Eintracht Frankfurt“, betonte Krösche vor dem Derby gegen Mainz 05. In dieser Auswärtspartie wird die Mannschaft in einem besonderen Trikot antreten, das anlässlich der Internationalen Woche gegen Rassismus entworfen wurde.
Die zahlreichen Gerüchte scheinen den 45-Jährigen nicht zu beeinflussen. Sein Fokus liegt auf dem Erfolg von Eintracht Frankfurt, und er denkt nicht an andere Vereine. „Ich versuche, meinen Job so gut wie möglich zu machen. Alles andere interessiert mich nicht“, erklärte er. Sein Vertrag als erfolgreicher Sportvorstand läuft bis Sommer 2028.
Krösche reflektierte über seine erfolgreiche Zeit bei Eintracht Frankfurt: „Ich bin jetzt fast fünf Jahre hier – was für einen Sportvorstand in der heutigen Zeit eine bemerkenswerte Dauer ist. Wir haben viele erfolgreiche Zeiten gemeinsam erlebt.“ Unter seiner Leitung erreichte die SGE das Achtelfinale der Champions League und stand im DFB-Pokal-Finale. In der Saison 2024/25 belegte das Team den dritten Platz.
Krösche stellte klar, dass die aktuelle sportliche Situation der Eintracht nichts mit seiner Zukunft zu tun hat. Seit Albert Riera die Verantwortung übernommen hat, hat sich die Defensive verbessert. „In diesem Jahr haben wir nicht das Momentum auf unserer Seite und müssen Herausforderungen bewältigen, die wir in den vergangenen Jahren nicht hatten“, erläuterte Krösche. Gemeinsam soll der Weg nach oben fortgesetzt werden, sodass der Sportvorstand keinen Grund hat, sich zurückzuziehen.