Nagelsmanns Zukunft als Bundestrainer: WM 2026 im Fokus

Nagelsmanns Zukunft als Bundestrainer: WM 2026 im Fokus

Julian Nagelsmann hat die Aufgabe, die deutsche Nationalmannschaft zu einer erfolgreichen WM im kommenden Sommer zu führen. Was nach dem Turnier geschieht, bleibt jedoch ungewiss.

In Frankfurt wird gemunkelt, dass der Bundestrainer über eine Ausstiegsklausel verfügt, die nach dem Turnier in den USA, Mexiko und Kanada wirksam werden könnte. Nagelsmanns Vertrag beim DFB, der im Januar verlängert wurde, läuft bis nach der Europameisterschaft 2028. Der 38-Jährige hat sich auch als Vereinstrainer einen hervorragenden Ruf erarbeitet und wird häufig mit einer Rückkehr in den Klubfußball in Verbindung gebracht.

Wie Sky berichtet, ist ein vorzeitiger Abschied vom Nationalteam für Nagelsmann derzeit jedoch kein Thema. Er beabsichtigt, seinen Vertrag zu erfüllen und denkt momentan nicht über einen Wechsel zu einem Top-Verein nach. Allerdings hängt seine Zukunft maßgeblich vom Abschneiden bei der Weltmeisterschaft ab.

Zuletzt kursierten Gerüchte, die Nagelsmann mit dem FC Liverpool in Verbindung brachten. Derzeit gibt es jedoch keine Gespräche oder Überlegungen zu einem Wechsel zu den Reds, die momentan unter dem Druck von Meistertrainer Arne Slot stehen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass der Klub aus Merseyside spätestens im Sommer nach einem neuen Trainer suchen wird, jedoch sind die Verhandlungen mit Nagelsmann ins Stocken geraten.

Der ehemalige Trainer des FC Bayern hat sich ehrgeizige Ziele für sein zweites Turnier mit der DFB-Auswahl gesetzt. Nach dem EM-Aus gegen Spanien vor anderthalb Jahren hatte er bereits angekündigt, um den Titel spielen zu wollen. Die deutsche Mannschaft zählt jedoch nicht zu den Top-Favoriten und benötigt eine optimale Endrunde, um den führenden Teams aus Spanien, Frankreich und England Paroli bieten zu können.

In der Vorrunde hat die deutsche Auswahl machbare Gegner zugelost bekommen und steht unter Druck, nach zwei enttäuschenden WM-Turnieren wieder in die K.O.-Phase einzuziehen. Ein Sieg gegen den Außenseiter und WM-Debütanten Curacao ist Pflicht. Die Elfenbeinküste und Ecuador bringen mehrere Top-Spieler des europäischen Fußballs mit, dennoch gilt das DFB-Team in der Gruppenphase als klarer Favorit.

Topics

Related news