Pierre Littbarski über die FC-Saison und Trainer Lukas Kwasniok

Pierre Littbarski über die FC-Saison und Trainer Lukas Kwasniok

Pierre Littbarski (65) kann endlich wieder aufatmen. "Ich bin jede Woche nah am Herzinfarkt", äußerte der Weltmeister am Sonntag, dem 18. Januar 2026, über die turbulente Saison des 1. FC Köln, die sowohl Fans als auch ehemalige Spieler stark beansprucht hat.

Im Podcast des 1. FC Köln bei Sky erklärte der langjährige Profi, wie erleichtert er über das Ende der acht Spiele währenden Sieglos-Serie ist. Trotz dieser Herausforderungen bleibt sein Vertrauen in Trainer Lukas Kwasniok (44) vor dem wichtigen Spiel gegen Mainz 05 ungebrochen.

„Ich habe das Spiel gegen Mainz nicht als Endspiel betrachtet“, sagte Littbarski nach dem Match. Vor dem Anpfiff hatte er bereits dazu aufgerufen, unabhängig vom Ergebnis am Trainer festzuhalten. Seiner Meinung nach habe Kwasniok durch entscheidende Anpassungen das Team stabilisiert und sich damit neues Vertrauen erarbeitet.

„Der Trainer zeigt auch Mut“, lobte Littbarski und konkretisierte seine Einschätzung an einem Spieler: „Er hat Özkacar ausgewechselt, weil dieser einfach, um es deutlich zu sagen, nicht gut genug von hinten herausgespielt hat und den Rhythmus gestört hat.“

Cenk Özkacar (25), der lange Zeit kaum berücksichtigt wurde, hatte zuletzt aufgrund von Abwehrengpässen zweimal in Folge in der Dreierkette auf der linken Seite begonnen. Gegen Mainz wurde er jedoch zur Halbzeit bei einem Stand von 0:1 ausgewechselt, als Kwasniok mit einem Dreifachwechsel neue Impulse setzen wollte. Kristoffer Lund (23) kam für Özkacar ins Spiel und der FC verteidigte fortan mit einer Viererkette.

Nach der Einwechslung von Lund gefiel Littbarski der Auftritt des FC deutlich besser. Diese erkennbare Veränderung führte ihn zu einer grundlegenden Feststellung: Da der FC seine besten Saisonleistungen mit mutigem Fußball, aggressivem Pressing und einem nach vorne gerichteten Spielaufbau gezeigt habe, müsse dies die Marschroute für die kommenden Spiele sein.

„Das ist ein Punkt, den der FC unbedingt umsetzen muss: Das Tempo permanent hochhalten und nach vorne spielen. Auch wenn man mal ein Gegentor kassiert, hat man in der zweiten Halbzeit gesehen: Der FC gehört nach vorne und nicht nach hinten“, betonte Littbarski klar und deutlich.

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