Robert Glatzel plant Rückkehr zum HSV im Januar
Robert Glatzel wird den Jahresendspurt 2025 verpassen, plant jedoch, im Januar wieder für den Hamburger SV auf dem Platz zu stehen.
Hamburg – In den letzten Monaten hat Robert Glatzel eine unerwartet schwierige Phase durchlebt. Der Torjäger, der in den vergangenen Jahren als zuverlässiger Angreifer des HSV galt, fand sich zu Saisonbeginn plötzlich auf dem dritten Platz in der Sturmhierarchie wieder.
Verletzungen, ausbleibende Kadernominierungen und mangelnde Spielpraxis prägten die Hinrunde des 31-Jährigen. Nach seinem ersten Startelfeinsatz der Saison beim 2:1-Sieg gegen Stuttgart äußerte sich Glatzel während der Halbzeitpause des Pokalspiels gegen Holstein Kiel (3:5 n.E.) offen über seine Situation und bekannte sich klar zum HSV.
Obwohl Sportvorstand Claus Costa und Geschäftsführer Stefan Kuntz mehrfach betont haben, dass Glatzel im Winter nicht abgegeben werden soll, blieb unklar, wie der Stürmer selbst seine Zukunft sieht. Nun hat der Fanliebling jedoch klargestellt, dass ein Wechsel für ihn nicht zur Debatte steht. Auf die Frage, ob er auch nach dem Jahreswechsel weiterhin im Volkspark spielen werde, antwortete er unmissverständlich: „Ja, das ist der Plan.“ Sein Vertrag läuft bis 2027, und trotz der schwierigen letzten Monate sieht Glatzel seine Zukunft weiterhin in Hamburg.
Der jüngste Rückschlag durch einen Muskelfaserriss im Oberschenkel trifft ihn emotional hart, insbesondere nach seiner beeindruckenden Leistung gegen Stuttgart, die zeigte, dass er weiterhin eine wichtige Rolle spielt. Nach nur 34 Minuten musste er das Spielfeld verlassen, was die Hinrunde für ihn vorzeitig beendet. „Es tut schon sehr weh, wieder von draußen zuschauen zu müssen“, gestand er.
Den Kopf in den Sand steckt Glatzel jedoch nicht. Er richtet seinen Blick nach vorne: „Jetzt heißt es für mich, fit zu werden und so schnell wie möglich wieder auf dem Platz zu stehen.“ Sein Ziel ist klar: Nach der Winterpause dort anzuknüpfen, wo er vor seiner Verletzung aufgehört hat. Im neuen Jahr möchte er sich endgültig als unverzichtbare Größe im HSV-Angriff etablieren.
(Dieser Artikel entstand in Kooperation mit nurdieraute.de/)