SC Freiburg erleidet Rückschlag in der Europa League
Ein Rückschlag für den SC Freiburg: Trotz zahlreicher Chancen und eines Pfostentreffers hat die Mannschaft aus Breisgau weiterhin Schwierigkeiten bei Auswärtsspielen. Im Rückspiel hofft das Team jedoch auf einen historischen Erfolg.
Der SC Freiburg musste im Hinspiel der Europa-League-Achtelfinals gegen den belgischen Klub KRC Genk eine 0:1-Niederlage hinnehmen. Trainer Julian Schuster und seine Mannschaft stehen nun unter Druck, da das Rückspiel am kommenden Donnerstag (18:45 Uhr) ansteht.
Den einzigen Treffer des Abends erzielte Zakaria El Ouahdi in der 24. Minute. Freiburg zeigte insgesamt einen enttäuschenden Auftritt und bleibt auswärts weiterhin sieglos. In der Bundesliga konnte der Sport-Club in dieser Saison bisher nur zwei Auswärtssiege feiern, während es auf europäischer Ebene nur ein Sieg ist.
In der Vergangenheit scheiterte Freiburg stets spätestens im Achtelfinale der Europa League. In der Saison 2022/23 war Juventus Turin zu stark, ein Jahr später unterlag man West Ham United – damals noch unter Trainer Christian Streich.
Julian Schuster, der Nachfolger von Streich, ist fest entschlossen, im dritten Anlauf das Weiterkommen zu erreichen. „Wir haben die Motivation und den Ehrgeiz, dieses Historische zu erreichen“, erklärte Schuster. Ein solcher Erfolg wäre „sehr besonders“.
Die Aufgabe für das Rückspiel vor heimischer Kulisse hat sich jedoch deutlich erschwert, und dem SC Freiburg droht das Ausscheiden. Am Sonntag (17:30 Uhr/DAZN) steht zudem ein Heimspiel in der Bundesliga gegen den 1. FC Union Berlin auf dem Programm.
Schuster hatte vor der spielerischen Stärke des belgischen Tabellenachtzehnten gewarnt, und Genk begann mutig. El Ouahdi sorgte für die erste Chance, doch SC-Torhüter Noah Atubolu musste nicht eingreifen.
Auf der anderen Seite brachte Johan Manzambi den Ball über die Linie, wurde jedoch aufgrund einer Abseitsentscheidung des Videoschiedsrichters zurückgepfiffen (9.).
Freiburg hatte auch durch Igor Matanovic und Manzambi Chancen (11./15.), profitierte dabei von leichten Ballverlusten des KRC. Genk hingegen lauerte auf Konter und nutzte schließlich einen Doppelpass durch El Ouahdi zur Führung.
Maximilian Eggestein fehlte aufgrund einer Rotsperre, was Freiburg einen wichtigen Stabilisator in der Mittelfeldzentrale nahm. Abwehrchef Matthias Ginter versuchte, seine Mitspieler zu motivieren. Yuito Suzuki sorgte kurz vor der Halbzeit mit einem Pfostenschuss für Gefahr (38.).
In der zweiten Halbzeit begann Freiburg kontrollierter und hatte mehr Ballbesitz, konnte jedoch wenig damit anfangen. Schuster wechselte offensiv und versuchte lautstark, das Spiel zu beeinflussen. Dennoch konnte der SC in der Schlussphase nicht an die starke Leistung aus dem letzten Spiel gegen Bayer Leverkusen (3:3) anknüpfen.