Schiedsrichterwechsel beim Derby zwischen 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach

Schiedsrichterwechsel beim Derby zwischen 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach

In dieser Saison richtet sich vor jedem Spiel des 1. FC Köln ein besonderes Augenmerk auf die Schiedsrichteransetzungen. Die Unparteiischen haben in den bisherigen Spielen des FC bereits für zahlreiche Schlagzeilen gesorgt.

Im Spiel gegen Stuttgart geriet der Video-Assistent (VAR) nach einem Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck in die Kritik. Auch im DFB-Pokal übersah das Schiedsrichterteam um Tobias Welz ohne Video-Assistent eine klare Abseitsposition von Bayern-Stürmer Luis Diaz. In der Liga sorgte zuletzt Daniel Schlager für Aufregung, als er zwei Spieler des Hamburger SV, Immanuel Pherai und Fabio Vieira, mit Gelb-Rot vom Platz stellte und ein Tor nach Videobeweis aberkannte.

Um sicherzustellen, dass im anstehenden Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach alles reibungslos verläuft, hat der DFB die Schiedsrichteransetzung sorgfältig überdacht. Die Wahl fiel auf Daniel Siebert und seine Assistenten. Allerdings hat sich der FIFA-Schiedsrichter in der Woche beim Champions-League-Spiel zwischen Juventus Turin und Sporting Lissabon leicht verletzt und kann daher am Samstagabend nicht pfeifen.

Deniz Aytekin wird die Leitung des Derbys übernehmen. Dies könnte ein positives Zeichen für den FC sein, da der erfahrene Schiedsrichter bereits das letzte Heimderby gegen den Erzrivalen vom Niederrhein pfiff.

In diesem Spiel gewann der FC dank eines Doppelpack von Florian Kainz und einem Tor von Luca Waldschmidt mit 3:1. Auch für Aytekin war dies ein bewegtes Spiel, in dem er Gladbach-Profi Manu Koné nach Videobeweis des Feldes verwies, nachdem dieser mit gestrecktem Bein in einen Zweikampf mit Dejan Ljubicic ging.

In der Schlussphase pfiff er zudem einen berechtigten Elfmeter, nachdem Gladbachs Keeper Moritz Nicolas den Ball verfehlte und stattdessen Luca Waldschmidt im Gesicht traf.

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