Shio Fukuda feiert Sieg für KSC und deutet auf mögliche Zukunft hin
Shio Fukuda, der von Borussia Mönchengladbach ausgeliehene Spieler, hat am Sonntag möglicherweise Hinweise auf seine zukünftige Karriere gegeben. Der Japaner feierte seinen Treffer auf besondere Weise im Trikot des Karlsruher SC.
Karlsruhe – Mit seinem entscheidenden Tor zum 2:1 in der 86. Minute sicherte Fukuda den Heimsieg des Karlsruher SC gegen Darmstadt 98. Der Angreifer erzielte sein viertes Saisontor und bestätigte damit seine aktuelle Form. Vor etwa zwei Monaten war Fukuda noch wenig überzeugend und saß in vier Spielen auf der Bank oder stand nicht einmal im Kader. In den letzten vier Partien hat er jedoch drei seiner vier Tore erzielt.
Sein später Treffer rückte den 22-Jährigen nicht nur ins Rampenlicht, sondern auch sein anschließender Jubel für das Team von Trainer Christian Eichner, der möglicherweise zu Union Berlin wechseln könnte. Fukuda zeigte demonstrativ auf das Wappen des KSC, obwohl er ursprünglich bis Saisonende an Borussia Mönchengladbach gebunden ist.
Die Fohlen hatten den Offensivspieler im vergangenen Sommer für ein Jahr an Karlsruhe ausgeliehen und eine feste Kaufoption vereinbart, die Berichten zufolge bei etwa 1,5 Millionen Euro liegt. Der KSC scheint bereit zu sein, diese Summe in den kommenden Wochen zu zahlen. Geschäftsführer Mario Eggimann äußerte in den Badischen Neuesten Nachrichten: „Wir können uns sehr gut vorstellen, mit ihm weiterzumachen, aber am Ende muss er sich klar committen.“
Fukuda hat nun offenbar den ersten Schritt in diese Richtung gemacht, auch wenn er nicht gerade günstig ist. Der Rechtsfuß könnte der drittteuerste Neuzugang in der Geschichte des KSC werden. Sollte eine langfristige Zusammenarbeit angestrebt werden, könnte dies auch Auswirkungen auf Gladbach haben.
Laut Rheinischer Post würde Borussia Mönchengladbach mit Fukuda, der bislang elf Bundesligaspiele absolviert hat, neben Angreifer Winsley Boteli einen weiteren vielversprechenden jungen Spieler verlieren. Insgesamt winken Einnahmen von etwa fünf Millionen Euro, die dem Bundesligisten von großem Nutzen sein könnten.