Shuto Machino: Geduld erforderlich bei Borussia Mönchengladbach

Shuto Machino: Geduld erforderlich bei Borussia Mönchengladbach

Shuto Machino wird Borussia Mönchengladbach im DFB-Pokal-Spiel gegen Atlas Delmenhorst nicht zur Verfügung stehen. Der Neuzugang benötigt weiterhin Geduld.

Mönchengladbach – Shuto Machino ist der teuerste Neuzugang von Borussia Mönchengladbach in dieser Transferperiode, doch der japanische Offensivspieler kann momentan keine sofortige Unterstützung bieten. Wadenprobleme setzen Machino zu, und der Weg zu seinem Comeback gestaltet sich schwieriger als erwartet.

Am 5. August nahm Machino erstmals an einer öffentlichen Trainingseinheit teil, absolvierte jedoch lediglich einige Läufe. Auch am 13. August betrat er den Platz, doch an ein aktives Mitwirken im Fußball ist für Machino, der in der vergangenen Saison für Holstein Kiel elf Tore in der Bundesliga erzielte, noch nicht zu denken.

„Shuto ist noch im Aufbau“, erklärte Gerardo Seoane auf der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokal-Duell mit Atlas Delmenhorst, das am Sonntag um 15:30 Uhr stattfindet. Der Trainer wollte jedoch nicht von einem Rückschlag sprechen: „Er hat nicht unbedingt einen Rückschlag erlitten, aber nicht den gewünschten Fortschritt erzielt. Nächste Woche wird er schrittweise in das Training integriert.“

Auch Sport-Geschäftsführer Roland Virkus hatte auf eine schnellere Integration von Machino gehofft, sieht die Verzögerung jedoch gelassen. „Es ist kein Rückschlag, es hat einfach etwas länger gedauert. Er muss sich auch an neue Gegebenheiten anpassen.“

Voraussichtlich wird der Neuzugang nicht nur am Pokalwochenende, sondern auch im Bundesliga-Auftaktspiel gegen den Hamburger SV am 24. August (17:30 Uhr) ausfallen. Die von Seoane angekündigte schrittweise Integration spricht nicht für einen sofortigen Einsatz. „Wir haben Shuto für vier Jahre verpflichtet“, bleibt Virkus optimistisch, „deshalb kommt es auf ein bis zwei Wochen nicht an.“

In der voraussichtlichen Startaufstellung gegen Delmenhorst und den HSV wird Kevin Stöger auf der Zehn beginnen, während Haris Tabaković in der Sturmspitze spielen wird. Die Leihgabe aus Hoffenheim hofft auf ein baldiges Comeback von Tim Kleindienst und wünscht sich, mit ihm im Laufe der Saison eine Doppelspitze zu bilden. Machinos Ziel bleibt es hingegen, so schnell wie möglich wieder einsatzbereit zu sein.

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