Skandal um Donald Trump und die WM 2026: DFB fordert Klarheit von der FIFA

Skandal um Donald Trump und die WM 2026: DFB fordert Klarheit von der FIFA

Donald Trump hat mit Gianni Infantino telefoniert, was zu einem der größten Skandale in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft führt. Auch der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Bernd Neuendorf, hat sich zu diesem Thema geäußert.

New York – Die WM 2026 sieht sich ihrem ersten handfesten Skandal gegenüber. Der DFB hat sich nun eindeutig zu Wort gemeldet und die FIFA in die Pflicht genommen. Auslöser ist der Skandal um die Aufhebung der Roten Karte für den US-Stürmer Folarin Balogun und die Frage, ob US-Präsident Donald Trump Infantino persönlich zu dieser Entscheidung gedrängt hat. Alle Informationen finden Sie hier im Ticker.

In einem offiziellen Statement auf Anfrage von Absolut Fussball äußerte sich DFB-Präsident Bernd Neuendorf: „Die FIFA sollte sich umgehend zu den Berichten äußern, wonach ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino der Entscheidung zur Aussetzung der Roten Karte gegen den amerikanischen Spieler Folarin Balogun vorausgegangen sein soll.“

Mittlerweile ist bestätigt, dass Infantino und Trump zumindest über die Roten Karte gesprochen haben. „Der Präsident und Infantino haben miteinander gesprochen, und der Präsident wollte besser verstehen, warum eine Rote Karte gezeigt wurde und die Sperre verhängt wurde“, erklärte ein US-Sprecher der New York Post.

Neuendorf führte in seinem Statement weiter aus: „Der Eindruck, dass es hier eine aktive Einflussnahme der Politik auf den Sport gegeben hat, muss schnell und klar ausgeräumt werden. Es geht um die Integrität des Wettbewerbs und die Glaubwürdigkeit der FIFA.“

Mit dieser Haltung steht der DFB nicht allein. Auch innerhalb der FIFA sorgt die Entscheidung für erhebliche Unruhe. Hochrangige Funktionäre zeigen sich fassungslos, und Insider sprechen hinter vorgehaltener Hand von einer „absoluten Schande“. Zudem hat die UEFA signalisiert, sich in den Skandal einmischen zu wollen.

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