Timo Hübers über sein erstes Duell mit Davie Selke
Timo Hübers erinnert sich an sein erstes Aufeinandertreffen mit Davie Selke, bei dem der Stürmer versuchte, ihn verbal zu verunsichern. Doch Hübers blieb unbeeindruckt.
Der 30-Jährige scheut sich nicht, in jeden noch so harten Zweikampf zu gehen, was ihm vor allem bei den gegnerischen Fans immer wieder Anfeindungen einbringt. Auch seine Gegenspieler in der Abwehr haben es dadurch nicht leicht.
Eine solche Erfahrung musste auch der FC-Innenverteidiger Timo Hübers (29) zu Beginn seiner Karriere machen. Darüber sprach der ehemalige Kapitän des 1. FC Köln am Montagabend (12. Januar 2026) in der Sendung „At Broski – Die Sport-Show“ in Düsseldorf.
Auf die Frage nach dem größten Trash-Talker antwortete Hübers: „Mit dem habe ich schon zusammen gespielt und vorher auch viel gegen ihn. Ich glaube, Davie Selke macht auf dem Platz nicht viel Spaß. In der Kabine ist es dann anders, aber ich hatte in meinem dritten oder vierten Bundesliga-Spiel schon gegen ihn gespielt. Da musste ich mir oft anhören, dass ich ein Niemand bin.“
Hübers gab 2018 sein Profi-Debüt für Hannover 96 in der Bundesliga. Nur drei Wochen später kam es zu einem ersten Aufeinandertreffen mit Davie Selke und Hertha BSC. Für Selke war der junge Abwehrspieler damals scheinbar leichte Beute. In den Zweikämpfen und Spielpausen versuchte er, den 21-Jährigen verbal zu verunsichern.
Dies gelang jedoch nur bedingt. Selke konnte zwar in der 73. Minute einen Treffer erzielen, der Sieg ging jedoch mit einem klaren 3:1 an Timo Hübers und Hannover 96.
Viele Jahre später kreuzten sich ihre Wege beim 1. FC Köln, wo sie insgesamt in 34 Partien gemeinsam auf dem Feld standen. Nach Selkes Transfer zum Hamburger SV kam es anschließend noch zu zwei Duellen in der 2. Bundesliga, die körperlich hart, aber verbal weniger intensiv waren.
Inzwischen spielt Selke für Basaksehir in der Türkei, hat dort jedoch noch nicht die gewünschten Einsatzzeiten. Aufgrund einer längeren Verletzung erzielte der Stürmer in dieser Saison bislang nur ein Tor und eine Vorlage.
Im Dezember stand er abgesehen von einer Rot-Sperre viermal in der Startelf und konnte die gegnerischen Abwehrspieler wie gewohnt einschüchtern – mal mehr, mal weniger erfolgreich.