Timo Werner: Unklare Zukunft bei RB Leipzig und mögliche Wechselgerüchte in die USA

Timo Werner: Unklare Zukunft bei RB Leipzig und mögliche Wechselgerüchte in die USA

Timo Werner spielt seit einiger Zeit keine bedeutende Rolle mehr bei RB Leipzig. Immer wieder wird er mit einem Wechsel in die USA in Verbindung gebracht.

Die Zukunft des 29-Jährigen bleibt ungewiss. Unter Trainer Ole Werner ist er bei RB Leipzig zum Dauerreservisten geworden. Oliver Mintzlaff, einer der einflussreichsten Personen im Red-Bull-Kosmos, äußerte sich in der Leipziger Volkszeitung offen und kritisch über den Stürmer.

Mintzlaff, Geschäftsführer der Red Bull GmbH und Aufsichtsratschef von RB, sprach über Werners Rolle und fand deutliche Worte. Er räumt ein, „wahrscheinlich nicht so richtig objektiv“ zu sein, da er eine enge Beziehung zu Werner hat. Dennoch betont er: „Timo Werner ist sicherlich kein einfacher Mensch.“ Er fügt hinzu: „Jeder Trainer hatte seine Probleme mit Timo Werner, ob Ralf Rangnick oder Julian Nagelsmann, aber alle haben ihn aufgestellt.“

Mintzlaff stellt jedoch klar, dass dies nichts mit Werners Charakter zu tun habe. „Er ist ein extrem feiner Kerl, dem wir sehr, sehr viel zu verdanken haben.“ Trotzdem ist die sportliche Realität eindeutig: Werner kommt kaum noch zum Einsatz. Der RB-Boss zeigt sich verwundert darüber, dass Leipzigs neuer Trainer ihm bisher kaum Chancen eingeräumt hat: „Ich hätte schon gedacht, dass es eine Möglichkeit gegeben hätte, ihm vielleicht ein paar Minuten zu geben.“

Ein weiterer Aspekt, den Mintzlaff jedoch nicht anspricht, ist das Gehalt des Stürmers. Gerüchten zufolge soll Werner in Leipzig rund zehn Millionen Euro verdienen. Laut Sport Bild wäre RB bereit, ihn im Winter sogar ablösefrei abzugeben, um die hohe Gehaltszahlung von der Liste zu streichen. Ein möglicher Abnehmer könnte in der MLS gefunden werden. Bereits im Sommer scheiterte ein Wechsel zu den New York Red Bulls an Werners hohen Gehaltsforderungen.

Nun gilt Inter Miami als ein Klub, der Interesse an Werner zeigt, nachdem Jordi Alba und Sergio Busquets ihre Karrieren beendet haben und neue „Designated Player“-Slots vergeben werden müssen. Auch der ehemalige Weltstar David Beckham soll den Angreifer auf seiner Wunschliste haben.

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