Timo Werner: Wechsel zu Inter Miami droht zu scheitern

Timo Werner: Wechsel zu Inter Miami droht zu scheitern

Einst galt Timo Werner als einer der vielversprechendsten Stürmer Deutschlands. Nun sieht es jedoch so aus, als könnte sein Wechsel zu Inter Miami, dem Klub von Weltstar Lionel Messi, scheitern.

In Leipzig steht Werner, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, vor einer ungewissen Zukunft. Der 29-Jährige, der einst mit seiner Schnelligkeit auf der großen Fußballbühne auf sich aufmerksam machte, ist auf der Suche nach einer neuen Herausforderung in seiner Karriere.

Die Medienberichte von Bild und Sky haben Inter Miami als potenzielles Ziel für Werner ins Spiel gebracht. Obwohl der Stürmer einem Wechsel zu dem MLS-Klub aufgeschlossen gegenübersteht, gab es bisher keine Einigung zwischen den Parteien. Laut kicker scheint es jedoch unwahrscheinlich, dass ein Transfer im Winter zustande kommt.

Ein Wintertransfer wäre für Werner und RB Leipzig eine bevorzugte Lösung gewesen, da der Angreifer in dieser Saison kaum Spielzeit erhält und bislang lediglich zweimal eingewechselt wurde. Für RB Leipzig hätte ein solcher Transfer den Vorteil, Werners hohes Gehalt von rund zehn Millionen Euro jährlich einzusparen. Gerüchten zufolge wäre der Verein sogar bereit, ihn ohne Ablöse ziehen zu lassen.

Allerdings wurde bisher kein geeigneter Abnehmer gefunden. Bereits im Sommer war Werner mit einem Wechsel in die MLS in Verbindung gebracht worden, jedoch scheiterte der Transfer an seinen Gehaltsvorstellungen. Es ist gut möglich, dass ähnliche Gründe das abgekühlte Interesse von Inter Miami erklären.

Werner wechselte 2020 für eine Ablösesumme von 53 Millionen Euro von RB Leipzig zum FC Chelsea. In der Premier League konnte er sich jedoch nicht durchsetzen und kehrte zwei Jahre später für 20 Millionen Euro zurück nach Leipzig. Auch dort fand er nicht zu seiner Bestform zurück, und eine Leihe zu Tottenham Hotspur in der vergangenen Saison war ebenfalls nicht erfolgreich. Jetzt sucht Werner nicht nur nach einer neuen Form, sondern auch nach einem neuen Klub – möglicherweise wird dies jedoch erst im Sommer Realität.

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