Trainer Sebastian Hoeneß im Fokus von Fenerbahce Istanbul

Trainer Sebastian Hoeneß im Fokus von Fenerbahce Istanbul

Trainer Sebastian Hoeneß stellt einen großen Gewinn für den VfB Stuttgart dar. Doch droht ihm ein baldiger Abgang? Ein Top-Klub aus der türkischen Süper Lig hat Interesse angemeldet.

Stuttgart – Sebastian Hoeneß trainiert derzeit neben der MHP-Arena einen ausgewählten Kreis von Spielern, während einige seiner Schützlinge zu ihren Nationalmannschaften abgereist sind. Nur wenige Monate nach dem Gewinn des DFB-Pokals streben die Schwaben einen positiven Saisonstart an. Hoeneß ist fest im Sattel – doch wie wird sich das Angebot eines türkischen Spitzenklubs auf seine Position auswirken?

Türkische Medien berichten übereinstimmend, dass Fenerbahce Istanbul auf Hoeneß aufmerksam geworden ist. Vor einigen Tagen verpasste der amtierende Vize-Meister die Qualifikation für die Champions-League-Gruppenphase, was zur Entlassung von Trainer José Mourinho führte. Der Klub plant, so schnell wie möglich einen Nachfolger zu präsentieren.

Sowohl die BILD als auch der kicker bestätigten wenig später, dass in der Metropole am Bosporus über Hoeneß diskutiert wird. Es gibt mehrere Trainerkandidaten, unter denen auch Nuri Sahin, Edin Terzic und Roger Schmidt genannt werden – offenbar ist Bundesliga-Erfahrung bei Fenerbahce gefragt.

Konkrete Gespräche zwischen Fenerbahce und Hoeneß haben jedoch bisher nicht stattgefunden. Interessant ist, dass am 23. Oktober die Wege der Kanarienvögel und der Stuttgarter in der Europa League aufeinandertreffen. Hoeneß hat zuletzt keine Ambitionen gezeigt, den VfB zu verlassen; sein Vertrag am Neckar läuft bis Sommer 2028. Zudem äußerte er sich am Mittwochabend (3. September) klar zu den Gerüchten.

„Das ist bei mir nicht angekommen“, sagte Sebastian Hoeneß gegenüber Sky vor dem Testspiel des VfB Stuttgart gegen den Regionalligisten Großaspach am Mittwoch. Ein Wechsel zum türkischen Traditionsklub sei für ihn „überhaupt kein Thema“, und man könne „definitiv“ einen „ganz dicken“ Strich unter die Sache ziehen.

Das Arbeitsverhältnis soll zudem keine Ausstiegsklausel beinhalten. Dennoch dürfte den Stuttgarter Fans nicht entgangen sein, dass ihr Trainer zuletzt deutliche Kritik an der Vereinsführung geübt hat. Die Kaderplanung entspräche nicht seinen Wünschen, insbesondere der Abgang von Nick Woltemade kurz vor dem Deadline-Day kam überraschend.

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