TSG Hoffenheim plant Transfer von Nathan de Cat
Der FC Bayern München zeigte vor einigen Wochen Interesse an Nathan de Cat. Jetzt könnte der Spieler nach Hoffenheim wechseln.
München – Im Transferpoker um eines der vielversprechendsten Talente Europas gibt es neue Entwicklungen: Die TSG 1899 Hoffenheim hat offenbar konkrete Schritte unternommen, um Nathan de Cat vom RSC Anderlecht zu verpflichten. Laut Berichten der Bild-Zeitung fanden bereits erste ernsthafte Gespräche zwischen den Kraichgauern und dem belgischen Klub statt. Der Name De Cat geistert schon seit einiger Zeit durch die europäischen Transferkorridore – und das ist kein Zufall.
Der 17-jährige Mittelfeldspieler gilt als eines der vielversprechendsten Nachwuchstalente Belgiens. Trotz seines jungen Alters hat er bei Anderlecht bereits auf sich aufmerksam gemacht und sogar ein A-Länderspiel für die Roten Teufel absolviert. Anderlecht verlangt eine Ablösesumme von über 20 Millionen Euro, während Hoffenheim versucht, den Preis unter diese Marke zu drücken.
Dass De Cat nicht nur in der Bundesliga Begehrlichkeiten weckt, ist offensichtlich. International haben unter anderem Manchester City und der FC Chelsea Interesse bekundet. Aus Deutschland wurden neben Hoffenheim auch Borussia Dortmund, RB Leipzig sowie Bayer Leverkusen mit dem Youngster in Verbindung gebracht – und auch der FC Bayern München hatte den Spieler offenbar einmal im Blick. Laut Bild hat der BVB jedoch inzwischen von einer Verpflichtung Abstand genommen, was die Türen für die TSG etwas weiter öffnet.
Ein entscheidender Trumpf der Hoffenheimer im Werben um De Cat könnte der Spieler selbst sein – genauer gesagt, seine persönlichen Präferenzen. Berichten zufolge strebt der Belgier einen Wechsel zu einem Klub an, der ihm ein ruhigeres, weniger medial aufgeladenes Umfeld bieten kann.
Damit entspricht die TSG eher dem Profil eines vermeintlich kleineren Klubs mit einem entspannten Umfeld als ein Schwergewicht wie der FC Bayern oder Manchester City. Zudem soll die Spielerseite Anderlecht bereits mitgeteilt haben, den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern – ein Wechsel in diesem Sommer gilt damit als nahezu sicher.