TSG Hoffenheim scheitert erneut an Werder Bremen in der Jens Stage-Verpflichtung
Die TSG Hoffenheim plant, Jens Stage zu verpflichten, doch der SV Werder Bremen hat ein weiteres Angebot des Bundesliga-Konkurrenten abgelehnt.
Bremen – Sportlich ist Jens Stage für den SV Werder Bremen von immensem Wert. Mit jeweils zehn Saisontoren war der 29-Jährige in den vergangenen beiden Spielzeiten der beste Torschütze des Vereins. Zudem spielt er eine entscheidende Rolle als Antreiber und Führungsfigur in einer Mannschaft, die ohne ihn in diesem Jahr wahrscheinlich abgestiegen wäre. Daher ist es verständlich, dass Werder Bremen den Dänen nicht abgeben möchte – und falls doch, nur für eine erhebliche Ablösesumme. In diesem Punkt gibt es weiterhin große Differenzen zwischen Werder und der TSG Hoffenheim.
Wie die DeichStube aus dem Umfeld der TSG Hoffenheim erfahren hat, ist mittlerweile ein zweites offizielles Angebot für Jens Stage am Osterdeich eingegangen. Wie bereits das erste wurde auch dieses von Werder Bremen abgelehnt. Während Hoffenheim zunächst neun Millionen Euro für Stage angeboten hatte, soll das zweite Angebot im niedrigen zweistelligen Millionenbereich liegen. Das ist für Werder Bremen weiterhin unzureichend, da der Verein seinen Leistungsträger nicht unter seinem Marktwert von 14 Millionen Euro abgeben möchte.
Die Tatsache, dass Torhüter Mio Backhaus für rund 15 Millionen Euro zum SC Freiburg gewechselt ist, stärkt die Verhandlungsposition von Werder Bremen in der Angelegenheit Jens Stage. Der Club ist nicht gezwungen, jedes Angebot anzunehmen, um selbst auf dem Transfermarkt aktiv werden zu können.
Die TSG Hoffenheim hingegen zögert, für einen Spieler, der im November 30 Jahre alt wird, erheblich mehr zu investieren. Der Club hofft, dass Jens Stages klare Absicht für einen Wechsel nach Sinsheim ausreichend Druck auf Werder Bremen ausübt, um zu einem Entgegenkommen zu bewegen.
Mit dem Europapokalteilnehmer hat Jens Stage bereits einen Vertrag bis 2030 ausgehandelt und möchte mit der TSG Hoffenheim den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. Die Spielerseite wird zunehmend darauf drängen, trifft jedoch auf einen SV Werder Bremen, der in seinen Vorstellungen unnachgiebig ist und Stage sicherlich nicht zu einem Schnäppchenpreis ziehen lassen wird. Ein Poker, der voraussichtlich noch einige Runden dauern wird.