Uli Hoeneß lobt Bayern-Trainer Vincent Kompany

Uli Hoeneß lobt Bayern-Trainer Vincent Kompany

Uli Hoeneß, der Ehrenpräsident des FC Bayern, hat eine klare Meinung zu Trainer Vincent Kompany geäußert und dabei auch seinen Vorgänger kritisiert.

Im OMR-Podcast zeigte sich Hoeneß begeistert von dem belgischen Coach und bezeichnete ihn als „überragenden Trainer“. Besonders auffällig ist Hoeneß' Vergleich zwischen Kompany und früheren Trainern: „Früher gab es den ein oder anderen Trainer bei uns, da gab es nach jeder Pressekonferenz Ärger, weil er einen linken Verteidiger wollte oder weil Mittelfeldspieler X nicht gut genug war.“

Der FC Bayern habe nun „einen Trainer, der wie eine Glucke ist und die Spieler wunderbar schützt“. Diese Bemerkung könnte als direkte Anspielung auf Thomas Tuchel gewertet werden, den Hoeneß bereits in der Vergangenheit kritisiert hat. Tuchel hatte öffentlich einen neuen Mittelfeldspieler gefordert und darauf hingewiesen, dass Joshua Kimmich kein echter Sechser sei.

Darüber hinaus scheute Tuchel nicht davor zurück, seine Spieler öffentlich zu kritisieren, wie im Fall von Minjae Kim, der gegen Real Madrid zwei Fehler machte und daraufhin live im Fernsehen getadelt wurde. Im Gegensatz dazu hebt Hoeneß hervor, dass das Wichtigste an Kompany sei, dass er jeden Spieler besser mache: „Wir haben viele Spieler, die unter ihm besser geworden sind“, schwärmt er.

Besonders positiv ist Hoeneß aufgefallen, dass Kompany in dieser Saison konsequent junge Talente wie Lennart Karl und Tom Bischof einsetzt. Diese Mischung aus Vertrauen in die Jugend und taktischer Klarheit scheint genau das zu sein, was der FC Bayern nach einer turbulenten Phase benötigt hat. Hoeneß betont: „Der FC Bayern ist wieder eine Festung, auch dank Kompany, weil unser Trainer mit uns zusammen spielt und nicht jammert und jeden Montag nach dem Spiel erklärt, was ihm alles gefehlt hat.“ Er fügt hinzu: „Die Außendarstellung ist im Moment so, wie sie sein soll.“

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