Uli Hoeneß sorgt für Aufregung im Doppelpass
Der Auftritt von Uli Hoeneß, dem Ehrenpräsidenten des FC Bayern, im Rahmen des 30. Jubiläums der TV-Sendung „Doppelpass“ sorgte für großes Aufsehen. Besonders ein ehemaliger Spieler des FC Bayern musste sich Hoeneß' scharfen Worten stellen.
Der 73-Jährige, bekannt für seine direkte Art, nahm kein Blatt vor den Mund und reagierte auf die jüngsten Äußerungen von Markus Babbel. Der ehemalige Verteidiger hatte zuvor behauptet, Hoeneß mische sich zu sehr in die Vereinsangelegenheiten ein und verursache dadurch erhebliche Probleme für den FC Bayern. Eine Kritik, die Hoeneß nicht unkommentiert lassen wollte.
„Der liest morgens die Bild-Zeitung und sagt abends, was er zu sagen hat“, begann Hoeneß seine TV-Kritik an Babbel. Er fügte hinzu: „Markus war ein guter Fußballer, aber in der Szene hat er keinen Einfluss. Was er sagt, kann er selbstverständlich tun, aber das interessiert mich nicht.“
Babbel hatte Hoeneß auch vorgeworfen, das größte Problem des FC Bayern zu sein und dem Verein mehr zu schaden als zu nutzen. Auf die Frage, was er von dieser Aussage halte, verzichtete Hoeneß zwar auf einen direkten verbalen Angriff, sorgte jedoch dennoch für Gelächter mit seiner Antwort: „Das darf doch jeder sagen, wir leben Gott sei Dank in einer Demokratie. Wenn er dasselbe über Trump sagen würde, hätte er ein Problem.“
Stefan Effenberg, Experte bei Doppelpass, stellte sich klar hinter Hoeneß. Auf die Frage, ob Hoeneß ein Problem für den FC Bayern sei, antwortete Effenberg: „Als ich noch Spieler war und Uli ein Interview gegeben hat, habe ich es weggeschmunzelt. Das ist das Gleiche wie das, was Markus Babbel gesagt hat. Das muss man einfach wegschmunzeln, weil es weit weg von der Realität ist. Das ist Bullshit. Das ist übrigens Populismus.“