VfB Stuttgart trifft auf Celtic Glasgow in den Europa-League-Playoffs

VfB Stuttgart trifft auf Celtic Glasgow in den Europa-League-Playoffs

Der VfB Stuttgart trifft im Hinspiel der Europa-League-Playoffs am Donnerstag um 21 Uhr auf Celtic Glasgow. Der Celtic Park gilt als einer der leidenschaftlichsten Orte Europas, und genau dort muss sich der VfB am Donnerstagabend behaupten. Fast 60.000 schottische Fans werden ihre Mannschaft gegen die Schwaben anfeuern.

Für Trainer Sebastian Hoeneß und sein Team wird es entscheidend sein, die berüchtigte Atmosphäre zu überstehen und gleichzeitig ihr eigenes Spiel durchzuziehen. Celtic Glasgow bringt enorme internationale Erfahrung mit, da die Schotten bereits in der Champions League gespielt haben und bestens mit den Herausforderungen europäischer Spiele vertraut sind.

VfB-Sportdirektor Christian Gentner warnte: „Celtic ist ein attraktives Los. Die Stimmung im Stadion in Glasgow ist sicherlich besonders.“ Aufgrund der besonderen Atmosphäre wird Hoeneß seine Mannschaft taktisch optimal vorbereiten müssen, um nicht von der Wucht des Celtic Parks überwältigt zu werden.

Es ist ein guter Zeitpunkt für die Schwaben, den nächsten Schritt in ihrem Entwicklungsprozess zu machen. Nach der Niederlage gegen die AS Rom gab VfB-Abwehrspieler Jeff Chabot zu, dass der Mannschaft manchmal die nötige Cleverness auf europäischer Ebene gefehlt habe. Das soll gegen Celtic anders werden.

Die voraussichtliche Aufstellung lautet: Nübel – Assignon, Jeltsch, Chabot, Mittelstädt – Karazor, Stiller – Leweling, Undav, Führich – Demirovic.

Der VfB beendete die Liga-Phase als Elfter und muss nun den Umweg über die Playoffs nehmen. Das Ziel für Glasgow ist klar: Ein respektables Ergebnis mitnehmen und sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am 26. Februar im heimischen Neckarstadion erarbeiten. Demirovic äußerte sich vor dem Spiel: „Es ist schon etwas Besonderes, wir freuen uns darauf.“

Es ist zudem ein Highlight für jeden Spieler, im Celtic Park aufzulaufen. „Es wird nicht einfach, der Respekt ist da, aber wir können mit breiter Brust auftreten. Wir sind gerade in guter Verfassung“, so Demirovic. Auch persönlich befindet er sich in guter Form; zuletzt erzielte er beim 3:1-Sieg gegen Köln zwei Tore und zählt somit zu den Hoffnungsträgern der Stuttgarter.

Fraglich bleibt jedoch, ob er in der Startelf stehen wird. Bereits gegen den FC spielten sowohl Deniz Undav als auch Demirovic als Stürmer, während Schlüsselspieler Bilal El Khannouss auf der Bank Platz nehmen musste. Es könnte jedoch gut sein, dass Hoeneß seinen Spielmacher lieber von Beginn an auf dem Feld haben möchte, was zur Folge hätte, dass ein Stürmer weichen müsste.

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