VfB Stuttgart vor entscheidendem Heimspiel gegen Heidenheim
Vor dem Bundesliga-Heimspiel des VfB Stuttgart gegen den 1. FC Heidenheim steht Trainer Sebastian Hoeneß vor einer Herausforderung.
Stuttgart – Der VfB Stuttgart empfängt am Sonntag um 15:30 Uhr (Sky) im ehemaligen Neckarstadion den 1. FC Heidenheim. Nach der 0:2-Niederlage in der Europa League gegen den FC Basel sieht sich Trainer Sebastian Hoeneß erneut wichtigen Personalentscheidungen gegenüber. In den letzten Spielen nahm der Coach drastische Änderungen vor; gegen Köln wechselte er gleich sechs Positionen, gegen Basel immerhin fünf.
Diese Strategie könnte auch gegen Heidenheim fortgesetzt werden, insbesondere nach der enttäuschenden Niederlage in Basel. Für Chema Andres, der in Basel nicht überzeugen konnte und teilweise unsicher wirkte, könnte Kapitän Atakan Karazor zurück in die Startelf rücken.
Die mögliche Aufstellung könnte wie folgt aussehen: Nübel – Vagnoman, Jaquez, Chabot, Mittelstädt – Karazor, Stiller – Bouanani, El Khannouss, Führich – Demirovic.
Anstelle des ebenfalls schwachen Lorenz Assignon dürfte Josha Vagnoman den Vorzug erhalten. Zudem ist es wahrscheinlich, dass Bilal El Khannouss zurück in die Startelf findet. Mit Karazor und El Khannouss möchte Hoeneß Stabilität ins Zentrum bringen. Badredine Bouanani wird voraussichtlich ebenfalls in der ersten Elf bleiben, nachdem er in Basel eine ordentliche Leistung zeigte. Es könnte auch sein, dass Hoeneß Jamie Leweling eine Pause gönnt und Chris Führich von Beginn an spielen lässt.
Hoeneß' Mut zur Rotation hat sich in letzter Zeit oft bezahlt gemacht. Vor dem Spiel gegen Basel konnte das Team drei Siege in drei wettbewerbsübergreifenden Spielen verzeichnen. Gegen Heidenheim will der VfB nach dem Aussetzer in der Schweiz wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. In der vergangenen Saison gewann Stuttgart das Auswärtsspiel auf der Ostalb, verlor jedoch das Heimspiel.
Dies soll am Sonntag unbedingt vermieden werden. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth äußerte sich zum bevorstehenden Match: „Ich erwarte ein leidenschaftliches Spiel. Die letzten Aufeinandertreffen waren stets hart. Das letzte Heimspiel gegen Heidenheim haben wir verloren, weshalb wir etwas gutzumachen haben. Wir werden alles geben müssen und an unsere Grenzen gehen. Im Gegensatz zu Heidenheim haben wir nur zwei Tage zur Regeneration, daher wird es eine große Herausforderung für uns.“