VfL Wolfsburg droht Abstieg und Gehaltskürzungen

VfL Wolfsburg droht Abstieg und Gehaltskürzungen

Der VfL Wolfsburg steht vor der realen Gefahr, aus der Bundesliga abzusteigen, was den Spielern erhebliche Gehaltseinbußen bescheren könnte. Zudem zeichnen sich bereits erste Abgänge ab.

Wolfsburg – Der VfL Wolfsburg gerät an den Rand des ersten Abstiegs in der Vereinsgeschichte. Fast 30 Jahre nach dem Aufstieg in die Bundesliga im Jahr 1997 müssen die Niedersachsen ernsthaft um ihren Klassenerhalt kämpfen. Aktuell belegen sie den vorletzten Tabellenplatz und verloren zuletzt mit 0:1 gegen den direkten Konkurrenten Werder Bremen. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt bereits drei Punkte, während es bis zum ersten Nichtabstiegsplatz fünf Zähler sind. Es steht fest: Der Club muss sich auf verschiedene Szenarien vorbereiten, denn ein Abstieg wäre ein einschneidendes Ereignis.

Nach dieser katastrophalen Saison ist klar, dass es kein „Weiter so“ geben kann. Der Kader wird in jedem Fall einen Umbruch erfahren. Allerdings wird es für die Spieler im Falle eines Abstiegs nicht einfach sein, ihre Verträge zu verlassen. Laut einem Bericht des „kicker“ sind alle Verträge auch für die 2. Liga gültig – einschließlich des Vertrags von Superstar Christian Eriksen, der zuletzt als Kapitän auf dem Platz stand. Den Spielern drohen jedoch drastische Gehaltseinbußen von etwa 35 Prozent, da die Einnahmen des Clubs in der zweiten Liga logischerweise deutlich geringer ausfallen werden.

Der Bericht deutet zudem an, dass bereits einige Abgänge feststehen. So läuft der Vertrag von Jonas Wind am Saisonende aus, und der dänische Stürmer wird in der kommenden Saison „auf keinen Fall mehr an Bord“ sein. Auch Kevin Paredes könnte ablösefrei wechseln, da er eine Vertragsverlängerung in der Vergangenheit abgelehnt hat. Nach seiner Leihe ohne Kaufoption wird Jeanuel Belocian am Saisonende zu Bayer 04 Leverkusen zurückkehren. Bei den ausgeliehenen Spielern Jesper Lindström, Adam Daghim und Jenson Seelt wird der VfL Wolfsburg die Kaufoptionen unabhängig von der Ligazugehörigkeit nicht ziehen.

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