VfL Wolfsburg erwägt Trainerwechsel nach Abstiegssorgen

VfL Wolfsburg erwägt Trainerwechsel nach Abstiegssorgen

Wird der VfL Wolfsburg zum zweiten Mal in dieser Saison den Trainer wechseln? Gerüchte deuten darauf hin, dass der Verein sich mit Dieter Hecking beschäftigt.

Wolfsburg – Seit Sonntagnachmittag ist es offiziell: Der VfL Wolfsburg befindet sich nach einer deutlichen 0:4-Niederlage gegen den VfB Stuttgart und dem vorherigen 2:0-Sieg des SV Werder Bremen gegen den 1. FC Heidenheim auf einem Abstiegsplatz in der Fußball-Bundesliga. Nach 24 Spieltagen stehen die Wölfe nun auf dem 17. Platz und damit erstmals in dieser Saison unter dem Strich.

Die enttäuschende Leistung des VfL Wolfsburg in Stuttgart hat die bereits zuvor kursierenden Gerüchte über einen möglichen Trainerwechsel verstärkt. Aufsichtsratschef Sebastian Rudolph hatte vor dem Spiel noch die Spekulationen über eine Rückkehr von Trainerlegende Felix Magath zurückgewiesen und gleichzeitig Daniel Bauer, dem aktuellen Trainer, das Vertrauen für das Duell gegen den VfB ausgesprochen. Diese Unterstützung wurde jedoch nach der Niederlage nicht erneuert, da die Verantwortlichen keine öffentlichen Stellungnahmen abgeben wollten.

Laut „kicker“ wird beim VfL Wolfsburg intern intensiv über einen Trainerwechsel nachgedacht, um den ersten Abstieg in der Vereinsgeschichte zu verhindern. Im Gespräch ist die Rückkehr von Dieter Hecking, der den Verein bereits von Januar 2013 bis Oktober 2016 erfolgreich trainierte und mit dem DFB-Pokal einen bedeutenden Titel gewann.

Ob Daniel Bauer, der das Traineramt erst im November von Paul Simons übernommen hat, im kommenden Spiel gegen den Hamburger SV noch auf der Trainerbank sitzen wird, bleibt fraglich. Dennoch ist der Kampfgeist des 43-Jährigen ungebrochen, wie er nach der Niederlage in Stuttgart erklärte: „Ich bin total willens und auch total bereit, diesen Weg zu gehen. Ich bin der Letzte, der sich wegducken wird.“

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