Vincent Kompany über Pep Guardiola und seine Trainerphilosophie

Vincent Kompany über Pep Guardiola und seine Trainerphilosophie

Vincent Kompany spielte drei Jahre lang unter Trainer Pep Guardiola bei Manchester City, was für seine Karriere von großer Bedeutung war.

München – Der Belgier hat unter renommierten Trainern wie Roberto Mancini, Huub Stevens und Manuel Pellegrini gespielt und von ihnen viel gelernt. Doch der Trainer, der ihn am meisten geprägt hat, ist ohne Zweifel Pep Guardiola. In einem Interview mit dem FC-Bayern-Magazin „Säbener 51“ erläuterte Kompany, was ihn an Guardiola so beeindruckt.

„Pep hat mich geprägt“, betonte Kompany und fügte hinzu: „Was ihn besonders macht, ist nicht nur sein Stil, sondern auch, wie klar er seinen Fußball vermittelt. Er gibt jedem seiner Spieler Werkzeuge an die Hand, um seine Spielidee zu verstehen. Jede Situation, jede Position, jede Phase. Und immer das Warum. Seine Methode ist das Faszinierende.“

Außerdem führte er aus: „Bei ihm erhielt man ununterbrochen Informationen – und eine klare Methode. Als Trainer lernt man dann, dass man mit der eigenen Persönlichkeit coachen muss. Man braucht einen roten Faden, der Orientierung gibt in einer Branche voller Meinungen über Systeme, Taktiken und Spiele.“

Was Kompany daraus für sich ableitet: „Meine Teams sollen hart arbeiten, aggressiv sein und Herausforderungen lieben. Meine Spieler sollen aufstehen, nicht liegen bleiben. Ich liebe Kreativität, aber auch Tiefenläufe und Kombinationen. Und wenn wir verteidigen, dann gemeinsam. Ich habe keine Angst vor Gefahr oder Risiko, ich sehe darin immer auch Chancen, Tore zu erzielen. Das bin ich – und das coache ich.“

Pep Guardiola trainierte den FC Bayern von 2013 bis 2016. Vincent Kompany ist nun in seinem zweiten Jahr als Trainer beim FC Bayern. Es bleibt abzuwarten, ob er möglicherweise länger in München bleibt als sein Mentor. Zuletzt hat der 39-Jährige seinen Vertrag beim deutschen Rekordmeister bis 2029 verlängert. Gerüchte, er könnte Guardiola bald bei Manchester City nachfolgen, wischte Kompany in dieser Woche vom Tisch.

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