Harry Kane über den Einfluss von Vincent Kompany beim FC Bayern
München – Seit Vincent Kompany im Sommer 2024 das Traineramt beim FC Bayern übernommen hat, erlebt Harry Kane einen weiteren Leistungsschub. Der englische Stürmer, der bereits zu den besten Spielern der Welt zählt, spricht offen über den entscheidenden Einfluss des Belgiers auf seine Entwicklung.
„Ich glaube, er hat ein neues Level in mir freigeschaltet“, erklärt Kane in einem Interview mit der Daily Mail. „Er ist ein fantastischer Trainer, nicht nur taktisch, sondern auch menschlich. Unsere Einstellung, als Team zu arbeiten, ist sehr ähnlich.“ Kane hebt hervor, dass Kompany von Anfang an mit klaren Ideen und einer intensiven Trainingsphilosophie an die Säbener Straße gekommen sei.
Der ehemalige Innenverteidiger legt großen Wert auf Spielkontrolle, Positionsspiel und schnelles Umschalten – Aspekte, die Kanes Rolle im Offensivzentrum auf ein neues Niveau gehoben haben. Besonders das Offensivverhalten im Strafraum habe sich unter Kompany verändert, sagt Kane. Der Belgier habe ihn gezielt in Bereichen geschult, in denen selbst ein Weltklasse-Stürmer noch dazulernen kann.
„Eine Sache, die bei Kompany besonders auffällt, ist das One-Touch-Spiel im Strafraum. Wenn man in einer Mannschaft wie Bayern spielt, trifft man oft auf tief stehende Gegner. Deshalb haben wir viel darüber gesprochen, meinen Körper zu öffnen und mit One-Touch-Pässen schnell um die Ecke zu spielen.“
Diese Detailarbeit zeigt Wirkung. Kane agiert seither beweglicher, sucht häufiger die Kombination mit seinen Mitspielern und bindet sich stärker ins Offensivspiel ein. Der 32-Jährige erklärt: „Ich habe das Gefühl, dass ich mein Spiel verbessert habe – ich bleibe nicht mehr so oft am Ball hängen und bin flüssiger geworden.“
Doch Kompanys Einfluss geht über Taktik hinaus. Kane beschreibt ihn als „Antrieb“ und „Motivator“, der jeden Spieler unabhängig von seinem Status weiterentwickeln möchte. „Es spielt keine Rolle, ob man 400 Tore geschossen hat oder gar keine – er versucht, dich als Spieler und als Mensch zu verbessern. Das hat er bei mir definitiv geschafft.“