Xavi Simons erklärt seine Entscheidung für Tottenham über Bayern
München – Xavi Simons war im vergangenen Sommer ein heißes Thema beim FC Bayern. Max Eberl und Vincent Kompany hatten großes Interesse daran, den niederländischen Offensivstar nach München zu holen. Letztendlich entschied sich der 22-Jährige jedoch für einen Wechsel zu Tottenham Hotspur. In einem Interview äußerte sich Simons nun erstmals zu den Gerüchten rund um den deutschen Rekordmeister.
Medienberichten zufolge stand Simons ganz oben auf der Liste von Eberl und Kompany. Eine Vorgabe des Aufsichtsrats, nur noch Leihgeschäfte zum Ende des Transferfensters abzuschließen, machte den Bayern jedoch einen Strich durch die Rechnung. Tottenham nutzte die Gelegenheit und verpflichtete den Offensivallrounder für rund 65 Millionen Euro von RB Leipzig.
Auf die Frage nach dem Interesse des FC Bayern erklärte Simons in einem Gespräch mit der Leipziger Volkszeitung: „Im Fußball gibt es immer Gerüchte, aber ich möchte keine Namen nennen. Max war einer derjenigen, die mich zu RB Leipzig geholt haben, und dafür werde ich ihm immer dankbar sein.“
Der Shootingstar machte zudem deutlich, warum er sich für die Spurs entschieden hat: „Das Wichtigste war, einen Ort zu finden, an dem ich mich weiterentwickeln und meinen Fußballstil spielen kann. Das ist bei Tottenham der Fall.“
Die Nord-Londoner statteten den niederländischen Nationalspieler mit einem langfristigen Vertrag bis 2030 aus, der beidseitig um zwei Jahre verlängert werden kann. Bei den Spurs trägt Simons die Rückennummer sieben. Sein aktueller Marktwert liegt laut Transfermarkt bei etwa 70 Millionen Euro.
Für die Münchner bleibt der verpasste Deal ein weiteres Beispiel für eine Transferperiode, in der große Namen wie Florian Wirtz, Nico Williams oder Nick Woltemade nicht verpflichtet werden konnten. Dass Simons nun öffentlich seine Dankbarkeit gegenüber Eberl äußerte, dürfte den Sportvorstand zusätzlich schmerzen – schließlich war er es, der den Offensivmann einst nach Leipzig holte und ihn auch in München gerne gesehen hätte. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)