Yannik Engelhardt über seine Zukunft bei Borussia Mönchengladbach

Yannik Engelhardt über seine Zukunft bei Borussia Mönchengladbach

Yannik Engelhardt spielt eine zentrale Rolle bei Borussia Mönchengladbach. Der ausgeliehene Profi äußert sich nun zu seiner Zukunft nach der laufenden Saison.

Mönchengladbach – Obwohl Yannik Engelhardt erst im letzten Sommer zu Borussia Mönchengladbach gestoßen ist, hat sich der Mittelfeldspieler rasch in das Team integriert. Im zentralen Mittelfeld ist er mittlerweile unverzichtbar und gehört zu den Leistungsträgern unter Trainer Eugen Polanski.

Die Zukunft des 25-Jährigen bleibt jedoch ungewiss. Er wurde nur für ein Jahr vom italienischen Spitzenklub Colmo ausgeliehen und kehrt im Sommer eigentlich dorthin zurück. Aktuell gibt es für Engelhardt keine Planungssicherheit: Weder ist klar, ob Colmo weiterhin mit ihm plant, noch ob Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga bleibt. „Ich hätte gerne Planungssicherheit, bin aber auch damit einverstanden, wenn es nicht so ist“, erklärt er in einem Interview mit der Rheinischen Post.

Für ihn ist es derzeit noch kein Thema, wie es nach der Saison weitergeht. „Wir werden die Gespräche führen, wenn die sportliche Situation geklärt ist. Das haben wir so abgesprochen, da noch wichtige Spiele anstehen. Ich möchte mental voll da sein, das ist auch für den Verein wichtig“, betont der Rechtsfuß.

Er wäre jedoch nicht abgeneigt, fest zu Borussia zu wechseln. „In dieser Saison habe ich erfahren, was es bedeutet, Bundesliga zu spielen. Das war immer mein Ziel und ich genieße es sehr“, erklärt er und fügt hinzu: „Ich kann mir vorstellen, dass das ab Sommer wieder der Fall sein könnte, aber im Fußball kann man keine Versprechungen machen.“

Jetzt möchte er sich jedoch zunächst auf den Klassenerhalt konzentrieren und im Idealfall am Wochenende gegen Mainz 05 Punkte sammeln. „Gegen Mainz wird es aufgrund ihrer intensiven Spielweise viele kleine Zweikämpfe geben. Wir werden sie nicht über 90 Minuten dominieren, das können nur Bayern und vielleicht zwei oder drei andere Teams. Alle anderen Spiele sind auf Augenhöhe, und da musst du darauf achten, die kleinen Dinge für dich zu entscheiden“, erklärt er seine Strategie für das Duell.

Hoffnung schöpft er auch aus dem Auftritt gegen Leipzig, wo „viele Phasen gut waren“. Ein Punktgewinn gegen Mainz könnte den nötigen Schwung geben: „Dann könnte ein kleiner Flow entstehen“, so Engelhardt. In diesem Fall hätten die Borussen auch mehr Argumente, um den Sechser von einem Verbleib zu überzeugen.

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