Youssoufa Moukoko vor dem Aus in Kopenhagen

Youssoufa Moukoko vor dem Aus in Kopenhagen

Vom einstigen Wunderkind zum Wackelkandidaten: Nach nur wenigen Monaten in Dänemark steht der talentierte Ex-BVB-Stürmer Youssoufa Moukoko offenbar vor dem Aus.

Kopenhagen – Der sportliche Tiefpunkt scheint erreicht zu sein. Moukoko, der einst als großes Talent bei Borussia Dortmund gefeiert wurde, könnte bereits wenige Monate nach seinem Wechsel zum FC Kopenhagen erneut vor einem Wechsel stehen. Dies stellt einen weiteren Rückschlag für den 21-Jährigen dar, dessen Karriere vielversprechend begann.

Wie das dänische Portal Bold.dk berichtet, prüft Kopenhagen bereits einen Verkauf des Mittelstürmers. Das Interesse an Moukoko scheint jedoch begrenzt zu sein. Im vergangenen Sommer wechselte er mit hohen Erwartungen in die dänische Hauptstadt, wobei der Klub rund fünf Millionen Euro Ablöse an Borussia Dortmund zahlte – eine beachtliche Summe für dänische Verhältnisse.

Allerdings konnte Moukoko die Investition in seine Fähigkeiten bislang nicht rechtfertigen. In 29 Pflichtspielen erzielte er lediglich acht Tore und bereitete zwei weitere vor. Zuletzt musste er mehrfach über die gesamte Spielzeit auf der Bank Platz nehmen, während ihm der erst 17-jährige Viktor Dadson den Rang ablief.

Besonders bedauerlich ist der Rückgang seines Marktwertes, der im November 2022 noch bei etwa 30 Millionen Euro lag, nun jedoch auf sieben Millionen Euro gesunken ist. Dies geht einher mit dem wachsenden Image eines „Transfer-Flops“. Im Oktober hatte Moukoko im Gespräch mit dem Kicker kämpferisch erklärt: „Ich werde da wieder rauskommen. Ich weiß es. Ich bin mein größter Kritiker. Ich weiß, dass das nicht mein Level ist. Ich weiß, dass ich dieser Mannschaft helfen werde!“

Bereits vor seiner Zeit in Kopenhagen konnte Moukoko bei Leihklub Nizza sportlich nicht überzeugen. Unter Trainer Jacob Neestrup scheint er nun ebenfalls keine tragende Rolle mehr zu spielen. Auch bei Borussia Dortmund hatten die sportlichen Verantwortlichen, Lars Ricken und Sebastian Kehl, längst den Glauben an einen großen Durchbruch Moukoko verloren – offenbar eine richtige Entscheidung.

Der Verkauf nach Kopenhagen stellte für die Verantwortlichen auch eine wirtschaftliche Entlastung dar. Moukoko hatte ursprünglich einen Vertrag bis 2030, sein Jahresgehalt soll bei rund 8,5 Millionen Euro gelegen haben. Zwar sicherte sich der BVB eine Weiterverkaufsklausel, jedoch dürfte der mögliche Ertrag angesichts der aktuellen Entwicklung begrenzt sein – sofern sich überhaupt ein Abnehmer findet.

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