Zukunft von BVB-Juwel Julian Duraville steht auf der Kippe
Die Zukunft des BVB-Juwels Julian Duraville scheint sich dem Ende zuzuneigen. Nach einer enttäuschenden Leihe stehen die Zeichen auf Trennung.
Dortmund – Mit hohen Erwartungen kam Julian Duraville 2023 vom RSC Anderlecht zum BVB. Sein damaliger Trainer Vincent Kompany war überzeugt, dass das junge Talent eines Tages den Ballon d'Or gewinnen könnte. Doch der 20-Jährige ist von diesem Ziel weit entfernt, da seine Zeit bei den Schwarz-Gelben wohl bald vorbei ist.
Wie die Bild berichtet, arbeiten beide Seiten an einer endgültigen Trennung, obwohl Duraville noch einen Vertrag bis 2028 hat. Diese Erkenntnis folgt auf eine eher erfolglose halbjährige Leihe zum FC Basel, wo der Belgier in 16 Einsätzen lediglich zwei Tore und eine Vorlage erzielte.
Dies ist nicht genug, um die hohen Erwartungen zu erfüllen, die Borussia Dortmund bei seiner Verpflichtung im Sommer 2023 hatte. Der Klub zahlte damals 8,5 Millionen Euro an Anderlecht in der Hoffnung, ein weiteres Offensiv-Juwel gefunden zu haben. Doch bereits zu Beginn lief es nicht rund, da Verletzungen ihn immer wieder zurückwarfen. Insgesamt verpasste er seit seiner Verpflichtung 77 Spiele für Klub und Nationalmannschaft.
Selbst wenn er fit war, gelang es ihm selten, sich in den Vordergrund zu spielen. Intern sorgten sein Einsatz, seine Haltung und Körpersprache für Kritik. BVB-Trainer Niko Kovač verteidigte ihn jedoch gegen die aufkommende Kritik: „Wir sind beim BVB, und hier sind richtig gute Spieler. Er ist einer von ihnen, aber die anderen sind besser!“
Nun scheint jedoch auch bei ihm die Hoffnung zu schwinden, dass der Flügelspieler bei den Schwarz-Gelben noch den Durchbruch schafft. Stattdessen wird Duraville mit einem Wechsel nach Frankreich in Verbindung gebracht. Laut dem Transfer-Insider Sacha Tavolieri soll das BVB-Talent Racing Straßburg angeboten worden sein und steht auf der Shortlist möglicher Neuzugänge.
Auch andere französische Vereine sollen Interesse an dem jungen Spieler zeigen. Für ihn wäre dies eine Chance, seiner Karriere neuen Schwung zu verleihen und zu beweisen, dass Kompanis Worte damals nicht nur leere Versprechungen waren, sondern dass er tatsächlich das Potenzial hat, ein großer Spieler zu werden.