1. FC Köln: Transferfenster bringt Überraschungen und Herausforderungen

1. FC Köln: Transferfenster bringt Überraschungen und Herausforderungen

Das Transferfenster des 1. FC Köln hat die Fans erleichtert: Sportdirektor Thomas Kessler konnte mehrere beeindruckende Transfers tätigen, auch wenn nicht alle Neuzugänge die gewünschten Ergebnisse liefern konnten.

Nach sieben Spielen zeigt sich, dass viele der neuen Spieler, wie Sebastian Sebulonsen, Isak Johannesson, Jakub Kaminski und Kristoffer Lund, starke Leistungen erbringen. Zudem hat sich der zuvor an Viktoria Köln ausgeliehene Said El Mala ebenfalls gut ins Team eingefügt.

Einige Spieler, die bereits vor der Amtsübernahme von Trainer Lukas Kwasniok im Verein waren, präsentieren sich ebenfalls in hervorragender Form. Dazu zählen Torwart Marvin Schwäbe sowie die Verteidiger Timo Hübers und Joel Schmied, ebenso wie der zentrale Mittelfeldspieler Eric Martel. Allerdings gibt es auch einige Verlierer unter Kwasniok. Ihre Aussichten auf Spielzeit scheinen düster, es sei denn, es kommt zu dramatischen Veränderungen. Ob sie sich wieder ins Spielgeschehen zurückkämpfen können, bleibt abzuwarten.

Jusuf Gazibegovic (25, Vertrag bis 2028) war nach der Transfersperre die erste Neuverpflichtung des FC und kam im Januar für zwei Millionen Euro von Sturm Graz, nachdem er bereits Champions-League-Erfahrung gesammelt hatte. Gazibegovic fand jedoch nie richtig zu seiner Form zurück und erlitt im Frühjahr eine schwerere Sprunggelenksverletzung.

Unter Kwasniok kam der Rechtsverteidiger nur 22 Minuten gegen Freiburg zum Einsatz – und das als Linksverteidiger. In den folgenden fünf Spielen war er nicht einmal im Kader. „Es ist bitter für ihn, ich kann an der Situation nichts ändern. Er gibt sein Bestes, aber es läuft aktuell nicht für ihn“, äußerte der FC-Coach zuletzt. Erste Gerüchte deuten darauf hin, dass Gazibegovic im Winter den Verein verlassen möchte.

Linton Maina (26) hatte vor der Saison seinen auslaufenden Vertrag beim FC verlängert, die neuen Vertragsdetails sind jedoch unbekannt. Der schnelle Flügelspieler war in der Aufstiegssaison mit 27 Einsätzen einer der Schlüsselspieler, ist jetzt jedoch nur noch Ergänzungsspieler. Unter Kwasniok kam er bisher in der Liga auf drei Kurzeinsätze gegen Leipzig, Stuttgart und Hoffenheim (insgesamt 118 Minuten). Im Spiel gegen Augsburg saß er lediglich auf der Bank.

Alessio Castro-Montes (28, Vertrag bis 2028) beeindruckte Kwasniok zunächst mit seinen Fähigkeiten: „Wir dachten, wir hätten eine Mischung aus Neymar und Messi verpflichtet.“ Nach einem 26-minütigen Einsatz gegen Wolfsburg folgten jedoch zwei Spiele auf der Bank und zwei weitere, in denen er gar nicht im Kader war. Kwasniok gab zu, dass er Castro-Montes zu früh eingesetzt hatte, und nun muss sich der Spieler zurückkämpfen.

Neo Telle (20, Vertrag bis 2026) gab im Februar sein Profi-Debüt beim FC und kam unter dem ehemaligen Trainer Gerhard Struber zu drei Einsätzen in der zweiten Liga. Er trainierte regelmäßig mit der Profimannschaft, wurde jedoch unter Kwasniok schnell aussortiert. Sein Vertrag wurde nicht verlängert und läuft am Ende der Saison aus. Telle spielt derzeit nur noch in der Regionalliga-Mannschaft des FC.

(Das Original zu diesem Beitrag stammt von express.de und ist hier zu lesen.)

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