1. FC Köln plant Kaderveränderungen in der Abwehr

1. FC Köln plant Kaderveränderungen in der Abwehr

Der 1. FC Köln wird im Sommer zwei Leihspieler zurückholen, wodurch der Bundesligist über insgesamt sieben Innenverteidiger verfügt. Dies wird die Notwendigkeit mit sich bringen, am Ende einige Spieler auszusortieren.

Die Planungen für die kommende Saison laufen beim 1. FC Köln bereits auf Hochtouren, auch wenn der Klassenerhalt noch nicht gesichert ist. Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler muss daher weiterhin in zwei Richtungen denken.

Im Abwehrbereich gibt es bereits konkrete Personalentscheidungen. Der erfahrene Dominique Heintz wird in der neuen Saison keinen Vertrag mehr erhalten und wird mit einem Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern in Verbindung gebracht. Zudem kehren die Innenverteidiger Julian Pauli von Dynamo Dresden und Elias Bakatukanda von Blau-Weiß Linz nach ihren Leihen zurück. Beide Spieler haben die Chance, sich während der Vorbereitung zu beweisen.

Pauli hat eine starke Saison in der 2. Liga gespielt, während Bakatukanda nach einem vielversprechenden Start in Österreich Schwierigkeiten hatte. Seit Anfang Dezember hat er kein Spiel mehr bestritten, nachdem er mit einer Außenbandverletzung pausieren musste und es nicht schaffte, wieder in den Kader zurückzukehren.

Mit Pauli (Vertrag bis 2028), Bakatukanda (Vertrag bis 2028) und Rav van den Berg (21, Vertrag bis 2030) hat der FC drei junge Abwehrspieler langfristig an sich gebunden. Darüber hinaus steht mit Joel Schmied (27) ein erfahrener Innenverteidiger unter Vertrag, der bis 2029 in Köln bleibt.

Außerdem könnte Kessler einen weiteren talentierten Spieler verpflichten: Jahmai Simpson-Pusey (20), der derzeit von Manchester City ausgeliehen ist. Eine Ablösesumme von etwa acht Millionen Euro wurde vereinbart. Ob Köln die Kaufoption ziehen wird, bleibt abzuwarten. In der aktuellen personellen Situation in der Abwehr besteht jedoch kein Druck. Kessler und Trainer René Wagner möchten den jungen Verteidiger in den verbleibenden fünf Spielen genauer beobachten.

Seit seiner Verpflichtung im Januar konnte Simpson-Pusey nur sieben von 14 Spielen bestreiten, da er zwischenzeitlich aufgrund einer Muskelverletzung und einer Roten Karte ausfiel. Die Vereinsführung hätte sich gewünscht, ihn häufiger zu sehen. Im Saisonendspurt muss er nun beweisen, dass er den Kölnern die acht Millionen Euro wert ist.

Ein weiterer Spieler, Cenk Özkacar (25), hat zuletzt an Form gewonnen. Der Türke ist vom FC Valencia ausgeliehen, und der FC hat eine Kaufoption in Höhe von zwei Millionen Euro ausgehandelt. Es deutet darauf hin, dass Cenk für eine vergleichsweise moderate Ablöse in Köln bleiben könnte. Ob Timo Hübers (29) nach seiner schweren Knieverletzung zurückkehren kann, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Er soll auf jeden Fall einen neuen Vertrag beim FC erhalten.

In den Abwehrplanungen des FC heißt es nun: fünf aus sieben! Mit Hübers, Schmied, van den Berg, Pauli, Bakatukanda, Simpson-Pusey und Özkacar hätte Köln sieben Innenverteidiger im Kader. Dies könnte jedoch zu viel sein, da bei einer Dreierkette fünf Verteidiger ausreichen. Für zwei Spieler wäre dann kein Platz im Kader.

Kessler wird daher einige Entwicklungen abwarten, um die bestmögliche Konstellation für den FC zu finden. Eines ist klar: In der Innenverteidigung ist der Verein besser aufgestellt als in jedem anderen Bereich.

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