Borussia Dortmunds Suche nach Julian Brandts Nachfolger

Borussia Dortmunds Suche nach Julian Brandts Nachfolger

Borussia Dortmund sucht nach einem Nachfolger für Julian Brandt und richtet dabei den Blick auf die Serie A. Niko Kovač könnte sich als entscheidender Faktor für den BVB erweisen.

Dortmund – Der neue Sportdirektor von Borussia Dortmund, Ole Book, hat gleich zu Beginn seiner Amtszeit eine Menge Arbeit vor sich. Neben der noch ausstehenden Vertragsverlängerung mit Nico Schlotterbeck muss der 40-Jährige den Kader für die kommende Saison planen. Einige Entscheidungen, wie die Abgänge von Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan, stehen bereits fest, und Book muss sich nun um die potenziellen Nachfolger kümmern.

In Bezug auf den Ersatz für Brandt hat der BVB offenbar bereits erste Überlegungen angestellt. Laut Bild ist Nikola Vlasic ein heißer Kandidat, um den 29-Jährigen im Sommer zu ersetzen. Mit 28 Jahren bringt Vlasic fast ebenso viel Erfahrung wie Brandt mit, jedoch nur begrenztes Entwicklungspotenzial. Seine Vertragssituation macht ihn zudem zu einem interessanten Transferziel.

Sein Vertrag beim FC Turin läuft nur bis 2027, was den Italienern im kommenden Sommer die letzte Gelegenheit bietet, eine Ablöse zu erzielen. Bisher führten Gespräche über eine Vertragsverlängerung nicht zum Erfolg, sodass ein Abgang immer wahrscheinlicher wird. Der BVB könnte dabei mit Niko Kovač einen möglichen Trumpf in der Hand haben.

Laut Bild gilt der Kroate als großer Bewunderer seines Landsmanns und soll sich intern für eine Verpflichtung starkmachen. Ob seine Bemühungen letztendlich erfolgreich sind, wird sich spätestens im Sommer zeigen. Sollte dies nicht der Fall sein, haben die Westfalen Berichten zufolge weitere Alternativen auf der Liste. Dazu zählt auch Ian Subiabre, der in Argentinien bereits als der "neue Messi" gehandelt wird.

Bei dem 19-Jährigen dürfte die Konkurrenz jedoch deutlich größer sein als bei Vlasic. Dennoch würde Subiabre in die neue BVB-Strategie passen, die darauf abzielt, künftig vermehrt auf junge Spieler zu setzen. Dies ist unter anderem der Grund, warum man sich für Book entschieden hat. Der neue Sportdirektor hat in seinen acht Jahren bei der SV Elversberg bewiesen, dass er ein gutes Auge für Talente hat – nun hat er die Möglichkeit, dies mit einem deutlich größeren Budget unter Beweis zu stellen.

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