Vor dem Duell: BVB-Trainer Kovač äußert sich zu Brandts Verletzung
Niko Kovač, Trainer von Borussia Dortmund, äußert Bedenken hinsichtlich des Einsatzes von Julian Brandt vor dem bevorstehenden Auswärtsspiel gegen den 1. FC Heidenheim. Der BVB-Star hat sich während der Länderspielpause einer Handoperation unterzogen und war seitdem nicht im Training.
Am Samstag, den 3. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26, trifft Dortmund um 15:30 Uhr auf den Aufsteiger Heidenheim. Nach vier Punkten aus den ersten beiden Spielen strebt der BVB an, in der Voith-Arena drei Punkte zu holen.
„Wir müssen schauen, ob es für das Wochenende reicht. Ich schätze eher nicht“, sagte Kovač auf der Pressekonferenz am Donnerstag über Brandts mögliche Verfügbarkeit.
Der Ausfall von Brandt würde die bereits angespannte Personalsituation weiter verschärfen, da auch Niklas Süle (Muskelverletzung), Emre Can (Adduktorenprobleme) und Julien Duranville (Schultereckgelenkssprengung) fehlen. Zudem ist Neuzugang Fábio Silva nach seiner Adduktoren-Operation noch nicht einsatzbereit. „Er macht Fortschritte, aber wir müssen vorsichtig sein“, warnte Kovač.
Hoffnung gibt es für den BVB durch die Fortschritte von Nico Schlotterbeck, der in dieser Woche mit reduzierter Intensität trainierte. „Er hat etwas mitgemacht, aber alles ohne Gegnerkontakt. Wir geben ihm die Zeit, die er braucht, um hundertprozentig fit zu sein“, fügte Kovač hinzu.
Kovač setzt allgemein auf Geduld. Die späten Zugänge sollen schrittweise in das Team integriert werden. „Wir versuchen, sie körperlich so vorzubereiten, dass sie am Wochenende entweder von Beginn an oder in kurzen Einsätzen spielen können“, erklärte der Trainer.
Die mögliche Aufstellung könnte Kobel im Tor sehen, unterstützt von Bensebaini, Anton und Anselmino in der Abwehr. Im Mittelfeld könnten Couto, Sabitzer, Groß und Svensson spielen, während Bellingham im Angriff von Adeyemi und Guirassy unterstützt wird.
Ob Brandt letztendlich im Kader stehen wird, bleibt abzuwarten. Sollte er ausfallen, könnte Bellingham erneut in der zentralen Rolle spielen, während Kovač zwischen einem 3-4-2-1 oder einem 3-4-1-2-System wählen könnte.
Kovač weiß, dass das Spiel gegen Heidenheim eine Herausforderung darstellen wird: „Es ist ein Gegner, der körperlich alles geben wird. Wir müssen dagegenhalten und unsere Chancen nutzen. Es ist nicht einfach, sofort ein Tor zu erzielen; das braucht Zeit“, sagte er über den kommenden Gegner.