Borussia Mönchengladbach plant Wintertransfers
Die Borussia Mönchengladbach zeigt seit einigen Wochen eine aufsteigende Form. Um diesen positiven Trend aufrechtzuerhalten, sind für das Wintertransferfenster verschiedene Transfers geplant, insbesondere im Hinblick auf potenzielle Abgänge.
In dieser Saison hat sich bei Borussia Mönchengladbach bereits viel getan. Nach einem schwierigen Start, bei dem man bis zum achten Spieltag auf dem letzten Tabellenplatz stand, konnten die letzten drei Bundesliga-Spiele gewonnen werden. Auch im DFB-Pokal gelang der Einzug in die nächste Runde nach einem Sieg gegen den Karlsruher SC.
Dieser Aufwärtstrend ist sicherlich auch auf die Personalentscheidungen des VfL zurückzuführen. Eugen Polanski, ehemaliger Bundesliga-Spieler und U23-Trainer des Vereins, übernahm nach nur drei Spieltagen interimsmäßig die Fohlenelf und hat mittlerweile einen langfristigen Vertrag bis 2028 am Niederrhein unterzeichnet. Zudem wurde Rouven Schröder, der langjährige Sportdirektor Roland Virkus ablöste, ebenfalls in seiner neuen Rolle erfolgreich.
Dennoch stehen die sportlichen Verantwortlichen der Borussia vor weiteren wichtigen Entscheidungen und einem notwendigen Umbruch, der möglichst im Wintertransferfenster erfolgen soll.
Laut einem Bericht von Transfermarkt.de gelten mehrere Spieler als heiße Abgangskandidaten. Dazu gehört Kevin Stöger, der vor anderthalb Jahren ablösefrei aus Bochum zu den Fohlen wechselte, jedoch nie richtig in Schwung kam und zuletzt nicht einmal eingewechselt wurde. Diese Rolle wird der 32-Jährige wohl nicht länger akzeptieren. Auch Marvin Friedrich (29) und Grant-Leon Ranos (22) befinden sich in einer ähnlichen Situation und könnten im Winter verkauft werden. Bei dem jungen Mittelfeldtalent Oscar Fraulo (21), dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, ist noch unklar, ob eine Vertragsverlängerung oder eine Trennung bevorsteht.
Rouven Schröder hat kürzlich der BILD-Zeitung mitgeteilt, dass insbesondere in der Defensive im Januar nachgelegt werden soll: „Es wird spannend – natürlich kann es bei uns auf beiden Seiten Veränderungen im Kader geben. Dieser dichte Spielplan bringt die Chance mit sich, dass sich jetzt jeder bei uns zeigen kann.“
Er betonte zudem: „Eugen Polanski, Steffen Korell und ich sind im ständigen Austausch und werden das genau analysieren. Es wird einige persönliche Gespräche geben. Weder der Trainer noch ich haben Lieblingsspieler – und wir wehren uns nicht gegen gute Leistungen.“