Bundestrainer Nagelsmann kündigt Änderungen für das Spiel gegen Nordirland an
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat angekündigt, dass es für das bevorstehende Spiel gegen Nordirland personelle Änderungen in der Startelf geben wird. Die voraussichtliche DFB-Aufstellung wurde bereits diskutiert.
Update vom 7. September, 10:22 Uhr: Auf einer Pressekonferenz am Vortag ließ Nagelsmann verlauten, dass „sicherlich ein bisschen was passieren“ werde. Laut Informationen der Bild müssen vier Spieler ihren Platz in der DFB-Startelf räumen.
Demnach werden Maxi Mittelstädt, Nnamdi Collins, Angelo Stiller und Serge Gnabry nicht in der Startelf stehen. Für Gnabry könnten Adeyemi, Nebel oder Leweling in die Mannschaft rücken. Waldemar Anton könnte in die Verteidigung wechseln, während Robert Andrich neben Joshua Kimmich im Mittelfeld als Abräumer agieren könnte.
Die voraussichtliche Aufstellung lautet: Baumann – Anton, Tah, Rüdiger, Raum – Kimmich, Andrich – Adeyemi, Amiri, Wirtz – Woltemade.
Update vom 6. September, 17:50 Uhr: Vor dem zweiten WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland kündigte Nagelsmann auf einer Pressekonferenz Änderungen in der Startelf an. „Wir werden keine komplett veränderte Mannschaft sehen. Personell wird sicherlich ein bisschen was passieren“, erklärte der 38-Jährige am Samstagnachmittag in Köln. „Nicht alle zehn Spieler werden rausrotieren.“
Köln – Die deutsche Nationalmannschaft trifft am Sonntag (20:45 Uhr, alle TV-Infos) im zweiten Spiel der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2026 auf Nordirland. Nach der enttäuschenden 0:2-Niederlage in der Slowakei ist es für das DFB-Team wichtig, sich zu rehabilitieren. Nagelsmann könnte nach der Pleite in Bratislava grundlegende Veränderungen vornehmen.
„Vielleicht müssen wir auf weniger Qualität setzen, auf Spieler, die alles geben. Das hätte zu einem anderen Ergebnis geführt, als wenn die besten Spieler spielen. Das ist amtlich“, sagte Nagelsmann in einem ARD-Interview nach der jüngsten Niederlage. Die Leistung seiner Spieler muss sich definitiv verbessern.
Er hat „Vertrauen in die Mannschaft, aber es muss jeder begreifen, dass wir so ein Spiel angehen müssen – auch wenn es total dumm klingt – wie ein Champions-League-Halbfinale“, so der Bundestrainer. In Bratislava setzte er Nnamdi Collins als Rechtsverteidiger ein, der als Debütant von Eintracht Frankfurt in dieser ungewohnten Position unsicher wirkte.
Eine Rückkehr von Joshua Kimmich auf die Rechtsverteidiger-Position wäre eine Option, würde jedoch bedeuten, dass seine Versetzung ins zentrale Mittelfeld als Fehler angesehen werden müsste. Wahrscheinlicher ist die Variante mit Maximilian Mittelstädt auf der ungewohnten rechten Seite, da der VfB-Stuttgart-Profi bereits in der Vergangenheit seine Flexibilität unter Beweis gestellt hat.
David Raum würde dann auf der linken Abwehrseite spielen. In der Innenverteidigung dürften trotz ihrer schwachen Leistung in Bratislava Jonathan Tah und Antonio Rüdiger wieder zum Einsatz kommen. Beide wirkten gegen die Slowakei unkoordiniert und zeigten eine unprofessionelle Zweikampfführung. Robin Koch wäre eine alternative Option.
Oliver Baumann wird voraussichtlich erneut im Tor stehen. Die Niederlage in der Slowakei war nicht Baumanns Verschulden. Kimmich wird voraussichtlich wieder auf der Sechs spielen. Fraglich bleibt, wer ihm zur Seite gestellt wird, da Nagelsmann Alternativen haben sollte.
Angelo Stiller hatte in Bratislava Schwierigkeiten, weshalb Leon Goretzka eine Chance erhalten könnte. Goretzka kam zuletzt nicht zur Geltung, da er eine Position weiter vorne spielte. In der Offensive dürfte Florian Wirtz gesetzt sein. Serge Gnabry wird voraussichtlich wieder auf dem Flügel agieren, während Nadiem Amiri eine Startelf-Chance erhalten könnte.
Im Sturm wird Nick Woltemade erwartet. Am Samstag wird Nagelsmann um 16:30 Uhr zu den Medien sprechen und möglicherweise weitere Informationen über seine Startelf gegen Nordirland preisgeben. Auch Keeper Oliver Baumann wird auf der Pressekonferenz zu Wort kommen.