BVB-Trainer Niko Kovač vor dem Spiel gegen den Hamburger SV
Der Trainer von Borussia Dortmund, Niko Kovač, äußerte sich in einer Pressekonferenz zur bevorstehenden Partie gegen den Hamburger SV.
Dortmund – Hat Borussia Dortmund die Niederlage gegen Manchester überwunden? Am Samstag, dem 8. November um 15:30 Uhr, wird sich dies in der Begegnung gegen den Hamburger SV zeigen. Kovač ist überzeugt, dass auf seine Mannschaft „ein heißer Tanz“ wartet. Nach dem dramatischen Elfmeterschießen im DFB-Pokal in Frankfurt, das der BVB für sich entschied, steht der Fußballlehrer vor einer weiteren Reise in die Vergangenheit.
Zwischen 1999 und 2001 spielte der gebürtige Berliner in 73 Partien für die Rothosen. Dabei war er in einigen denkwürdigen Spielen für den Hamburger SV aktiv. Auf der Pressekonferenz am Freitag vor dem Duell mit seinem ehemaligen Arbeitgeber erklärte er: „Ich kenne die Atmosphäre im Volkspark persönlich sehr gut.“
Die deutliche 1:4-Niederlage in der Champions League gegen Manchester City gilt es laut Kovač „schnell abzuhaken“. Dennoch können solche Niederlagen „auch hilfreich sein“, meint der Chef-Trainer des BVB, denn: „Wir wollen uns weiterentwickeln und müssen uns an den Besten orientieren.“ Er fügte hinzu: „Wir sind gut, aber wir müssen uns weiter verbessern.“
Unklar ist der Einsatz von Julian Brandt (29). Kovač informierte, dass es noch nicht sicher sei, „ob es für morgen reicht“. Auch Ramy Bensebaini (30) ist nicht vollständig fit und hat mit Rückenproblemen zu kämpfen. Besser sieht es für Niklas Süle aus. Der 30-jährige Verteidiger hatte aufgrund einer Zehenverletzung eine ungewollte Pause eingelegt, kehrt jedoch am Freitag ins Training zurück, wie Kovač mitteilte.
Emre Can stand gegen Manchester City erstmals seit April 2025 wieder in einem Pflichtspiel für die Schwarz-Gelben auf dem Platz, nachdem Adduktorenbeschwerden seinen Einsatz lange Zeit verhindert hatten. Der BVB-Coach bat um Geduld: „Emre war lange verletzt. Er hat es gut gemacht, aber wir müssen ihn behutsam heranführen. Ein halbes Jahr ist schließlich auch ein halbes Jahr.“
Nach der Partie gegen den HSV beginnt eine Länderspielpause. Für die Dortmunder geht es erst am 22. November weiter, wenn der amtierende DFB-Pokalsieger VfB Stuttgart im Signal Iduna Park antritt. Kovač berichtete: „Wir haben zuletzt ordentlich rotiert, sodass jeder die nötige Frische hatte.“ Sein Ziel ist klar: „Morgen wollen wir einen Sieg vor der Länderspielpause holen, um nicht nur drei Punkte, sondern auch ein gutes Gefühl für die Tage danach zu haben.“ (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit bvbwld.de/)