Debüt von Eugen Polanski als Interimscoach von Borussia Mönchengladbach

Debüt von Eugen Polanski als Interimscoach von Borussia Mönchengladbach

Beim Debüt als Interimscoach von Borussia Mönchengladbach steht Eugen Polanski vor der Herausforderung, gegen Bayer Leverkusen zu bestehen. Die Aufstellung für das Spiel am Sonntag, den 21. September 2025, um 17:30 Uhr, wurde bekannt gegeben.

Polanski wird folgende Spieler ins Rennen schicken: Nicolas im Tor; Diks, Elvedi und Chiarodia in der Abwehr; Scally, Reitz, Engelhardt und Ullrich im Mittelfeld; sowie Castrop und Stöger in der Offensive, mit Machino als Spitze.

Die Fohlen werden in einem 3-5-2-System agieren. Joe Scally und Lukas Ullrich sind als Schienenspieler eingeplant, während Kevin Diks, Nico Elvedi und Fabio Chiarodia in der Innenverteidigung spielen werden.

Die genaue Zusammensetzung des Mittelfelds bleibt abzuwarten. Es ist denkbar, dass Rocco Reitz und Yannik Engelhardt zusammen mit Jens Castrop hinter Kevin Stöger agieren. Stöger könnte eine offensivere Rolle hinter Shuto Machino einnehmen. Alternativ könnten Reitz oder Castrop höher spielen und näher bei Stöger agieren.

Auf der Bank sitzen neben Haris Tabaković auch Giovanni Reyna und Philipp Sander. Einige Fans hatten sich Florian Neuhaus in der Startelf gewünscht, doch der Mittelfeldspieler, der nach seiner Rückkehr in den Kader noch nicht eingeplant ist, wird zunächst auf der Reservebank Platz nehmen.

Die erste Meldung vom 20. September 2025 berichtet von einem Trainerwechsel in der Bundesliga, der vor dem Herbst selten vorkommt. Am 4. Spieltag trifft Borussia Mönchengladbach auswärts auf Bayer Leverkusen, wobei Eugen Polanski sein Debüt als Interimscoach nach dem Aus von Gerardo Seoane feiert.

Bei Bayer Leverkusen hatte Kasper Hjulmand den erfolglosen Erik ten Hag nach nur zwei Spieltagen ersetzt. Hjulmand führte die Werkself zu einem wichtigen Sieg gegen Eintracht Frankfurt und sicherte ein Remis in der Champions League gegen den FC Kopenhagen. Für Gladbach wäre bereits ein Tor ein Erfolgserlebnis, da das letzte Bundesliga-Tor der Fohlen von Tim Kleindienst Anfang Mai gegen Hoffenheim erzielt wurde.

Der neue Kapitän von Gladbach wird nach einer Knieoperation noch einige Wochen ausfallen. Vor dem „kleinen“ Derby in Leverkusen bleibt abzuwarten, welches Signal Interimscoach Polanski setzen wird. In einer Pressekonferenz am Donnerstag wies der Ex-Profi einen radikalen Umbau des verunsicherten Teams zurück.

„Ich sehe nicht das große Problem in der Mannschaft. Es geht um Detailarbeit und unsere Fußballidee“, erklärte Polanski. Diese Idee umfasst, das Zentrum besser zu schließen und mit dem Ball dominanter zu agieren. Dies wird jedoch gegen ein starkes Team wie Leverkusen eine Herausforderung darstellen.

Trotz Polanskis Aussagen sind einige Veränderungen zu erwarten. Um das Mittelfeld zu stabilisieren, könnte Leihspieler Yannick Engelhardt ins Team rücken. Vizekapitän Rocco Reitz bleibt gesetzt, könnte bei defensiverer Ausrichtung aber eine Reihe nach vorne rücken, sodass Engelhardt mit Philipp Sander eine Doppelsechs bilden könnte.

Die mögliche Aufstellung lautet: Nicolas – Scally, Elvedi, Diks, Ullrich – Engelhardt, Reitz – Honorat, Reyna, Hack – Tabakovic.

Neuzugang Giovanni Reyna konnte beim 0:4 gegen Werder Bremen nicht überzeugen, was auch für die gesamte Offensive gilt. Shuto Machino blieb in seinen bisherigen Startelfnominierungen blass, sodass Haris Tabakovic eine neue Chance von Beginn an erhalten könnte.

In der Abwehr, die gegen Bremen oft unsicher wirkte, ist mindestens ein Wechsel erforderlich: Joe Scally könnte auf der rechten Seite beginnen, wodurch Kevin Diks ins Zentrum rücken könnte. Für Talent Fabio Chiarodia bliebe dann nur die Bank. Es ist auch nicht auszuschließen, dass Polanski das System umstellt, um Gladbach mehr Stabilität zu verleihen.

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